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AKTUELLES


  • Veröffentlicht am 02.05.18

    Workshopvorschläge für das Internet Governance Forum 2018 jetzt bis zum 27. Mai 2018 einreichen!

    Internet Governance Forum

    Bis zum 27. Mai 2018, 23.59 Uhr (UTC), d. h. 28.05., 01:59 Uhr (MESZ) können alle interessierten Akteure Vorschläge für das Programm des IGF 2018 einreichen. Das Formular ist zu finden unter https://www.intgovforum.org/multilingual/content/igf-2018-workshop-proposal-form. Wer sich bisher noch nicht am IGF-Prozess beteiligt hat, muss sich zuvor registrieren unter https://www.intgovforum.org/multilingual/user/register?destination=node/5998

    Themen

    Insgesamt acht Themenbereiche wurden für das IGF 2018 festgelegt, denen die Workshopvorschläge zugeordnet werden sollen, um ein gut strukturiertes Programm der Veranstaltung zu gewährleisten: Cybersicherheit, Vertrauen & Privatsphäre; Digitale Inklusion & Accessibility; Neue Technologien; Weiterentwicklung von Internet Governance; Menschenrechte, Gender & Jugendliche; Entwicklung, Innovation & Ökonomische Aspekte; Medien & Inhalte; Technische und Betriebsaspekte.

    Darüber hinaus wurden den Oberthemen mehr als 50 Unterthemen zugeordnet, aus denen die Einreichenden von Vorschlägen diejenigen auswählen können, die den von ihnen behandelten Gegenstand passend umschreiben. Damit werden alle Internet Governance Aspekte umfassend abgedeckt, zum Beispiel durch Unterthemen wie Zugang & Konnektivität, Cyberdiplomatie, Verschlüsselung, Internet & die Umwelt, Lokale Inhalte and Virtual Realityum nur einige zu nennen.

    Einreichende von Vorschlägen können über ein Freitextfeld auch eigene Unterthemen anlegen.

    Auswahl der Workshops

    Bei den vier Hauptkriterien im Auswahlprozess geht es um Relevanz, Inhalt, Diversität und Format der Workshopvorschläge. Die Einreichenden werden dringen darauf hingewiesen, der Diversität im Hinblick auf Geschlecht, regionale Herkunft und Gruppenzugehörigkeit innerhalb ihrer Organisationsteams sowie bei den vorgesehenen Sprecherinnen und Sprechern genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Diversitätskriterien spielen bei der Bewertung der Workshopvorschläge eine Schlüsselrolle. Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Zahl der vorgesehenen Sprecherinnen und Sprecher bei mindestens drei, höchsten aber fünf Personen – soweit machbar – liegt. Dies gilt insbesondere, wenn ein Panelformat gewählt wird, damit hierbei ausreichend Raum für die Interaktion mit den teilnehmenden bleibt. Eine sehr umfangreiche Sprecherliste führt nicht zum Ausschluss des Vorschlags aber zu einer niedrigeren Gesamtbewertung. Dabei ist es zudem wichtig zu beachten, dass einzelne Sprecher im Gesamtprogramm maximal drei Mal vertreten sein dürfen, was im Zuge des Auswahlprozesses für die Workshopvorschläge berücksichtigt werden wird.

    Alle Einreichenden sollten vor dem Erarbeiten ihrer Workshopvorschläge die detaillierten Informationen zur Einreichung auf der IGF Website zur Kenntnis nehmen.

    Hintergrund

    Unter Internet Governance versteht man die Entwicklung und Anwendung von gemeinsamen Prinzipien, Normen, Regeln, Entscheidungsprozesses und Programmen, die die Weiterentwicklung und Nutzung des Internet gestalten, durch Regierungen, Wirtschaftsunternehmen und die Zivilgesellschaft. Das Internet Governance Forum – IGF ist eine von den Vereinten Nationen initiierte, für jeden offene Veranstaltung, die seit 2006 jährlich stattfindet. Dabei stehen die weltweite Verbreitung, Nutzung, technische Ausgestaltung und Regulierung des Internets auf der Agenda. Die Wahrung der Menschenrechte spielt dabei von Beginn an eine große Rolle. In diesem Jahr bestand erstmals durch einen offenen Aufruf für neue Themen auch die Möglichkeit, die Rechte und den Schutz von Kindern in den Fokus des IGF zu rücken, was sich in den Themen und Unterthemen des Aufrufs zu Workshopvorschlägen widerspiegelt.


  • Veröffentlicht am 25.04.18

    Dieter Baacke Sonderpreis für Projekte zum Thema „Kinderrechte in der digitalen Welt“

    Bis zum 31. Juli 2018 können Sie sich um den Dieter Baacke Preis bewerben!

    Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit aus. Ziel ist, herausragende medienpädagogische Projekte und Methoden zu würdigen und bekannt zu machen, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und ihre Medienkompetenz fördern.

    Der Dieter Baacke Preis ist mit jeweils 2000 € in den folgenden sechs Kategorien dotiert:

    1. Projekte von und mit Kindern (0 bis 13-Jährige)
    2. Projekte von und mit Jugendlichen (14 bis 18-Jährige)
    3. interkulturelle/internationale Projekte
    4. intergenerative/integrative Projekte
    5. Projekte mit besonderem Netzwerkcharakter
    6. Sonderpreis 2018: Thema „Kinderrechte in der digitalen Welt“

    Besonders freut uns das Thema des Sonderpreises in diesem Jahr: Kinderrechte in der digitalen Welt!

    Wer kann teilnehmen?

    Der Wettbewerb richtet sich an Projekte außerschulischer Träger (z.B. Jugendzentren, Kindergärten, Träger der Jugendhilfe oder Familienbildung, Medienzentren und Medieninitiativen) und Kooperationsprojekte zwischen schulischen und außerschulischen Trägern. Bewerben können sich Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen aus Deutschland mit innovativen, originellen oder mutigen Projekten zur Förderung von Medienkompetenz.

    Weitere Informationen zum Dieter Baacke Preis und zur Bewerbung finden Sie unter dieter-baacke-preis.de/

    Der Sonderpreis 2018

    Für den Sonderpreis „Kinderrechte in der digitalen Welt“ können vielfältige Projekte der kreativen kritikfördernden Medienpädagogik eingereicht werden: z.B. dazu, Kindern einen Zugang sowie einen risikoarmen Umgang mit altersgerechten sozialen Netzwerken zu ermöglichen, ihnen einen spielerischen Einstieg in die Aspekte wie Datenschutz und Privatsphäre zu bieten oder Kindern Teilhabe durch Meinungsäußerung und kreativ-künstlerische Umsetzung ihrer Themen in der digitalen Welt zu vermitteln.

    Weitere Informationen zum Sonderpreis und zur Bewerbung finden Sie unter dieter-baacke-preis.de/dieter-baacke-preis/sonderpreis-2018


  • Veröffentlicht am 17.04.18

    Fünf Fragen an Kinder und Jugendliche zum Thema Datenschutz

    Stiftung Digitale Chancen, Deutsches Kinderhilfswerk

    Am 25. Mai 2018 wird die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) wirksam und es gelten neue Regeln, die auch Kinder und Jugendliche betreffen. Damit befassen sich das Deutsche Kinderhilfswerk und die Stiftung Digitale Chancen. Deshalb haben wir eine kleine Umfrage durchgeführt, um mehr über die Haltung von Kindern zu Privatsphäre und Datenschutz zu erfahren.

    Seit dem 07. Mai 2018 ist die Umfrage geschlossen. Zu den vorläufigen Ergebnissen der Umfrage gelangen Sie hier.

    Die Ergebnisse der Umfrage werden wir in einem Fachartikel für die Zeitschrift Medien und Erziehung (Merz) publizieren.

    Vielen Dank für's Mitmachen!


  • Veröffentlicht am 13.03.18

    #SaferInternetAward4EU

    Bis zum 15. Mai kann man sich online für den #SaferInternetAward4EU bewerben. Gesucht werden die besten und kreativsten Konzepte und Materialien im Bereich Online-Sicherheit, zu Themen wie Fake News, (Cyber)Mobbing, Vernetztes Spielzeug und Privatsphäre, Sexting, Grooming, schädlich und verstörende Inhalte sowie Cyber-Hygiene.

    Der #SaferInternetAward4EU ist Teil der europaweiten #SaferInternet4Eu-Kampagne, die zum Safer Internet Day 2018 von der EU-Kommissarin für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Maryia Gabriel, gestartet wurde. Die Kampagne hat das Ziel, Online-Sicherheit, Medienkompetenz und Cyber-Hygiene zu fördern und Kinder, Eltern sowie Lehrkräfte für die digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen der digitalen Welt zu sensibilisieren.

    Man kann sich in den 3 Kategorien bewerben:

    Best practice-Wettbewerb für Organisationen

    Best practice-Wettbewerb für Lehrende

    Best practice-Wettbewerb für Jugendliche


    Rahmenbedingungen

    Teilnehmen können Personen aus den EU-Mitgliedsstaaten sowie Island und Norwegen.

    Bestandteil der Einreichungen können Konzepte, Materialien, Lösungen oder Kampagnen, gestartet oder durchgeführt in den letzten zwei Jahren, in einer der offiziellen EU-Sprache sein. Das Anmeldeformular wird auf Englisch ausgefüllt.

    Die Gewinner werden zur Preisverleihung zum Safer Internet Forum im November in Brüssel eingeladen.


    Zeitlicher Ablauf

    Bewerbungszeitraum: 1. März bis 15. Mai 2018

    Vorauswahl der Finalisten: 1. Juni bis 30. Juni 2018

    Einsendung von Videomaterial der Finalisten: 1. Juli bis 31. August 2018

    Online-Abstimmung: 28. Februar bis 31. Oktober 2018

    Preisverleihung: Safer Internet Forum, 20 November 2018


    Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind zu finden unter: betterinternetforkids.eu


  • Veröffentlicht am 15.02.18

    Call: International Children’s Peace Prize

    kinderrechte.digital

    Seit 2005 wird von der KidsRights Foundation jährlich der Internationale Children´s Peace Prize verliehen. Ausgezeichnet werden Kinder, die sich auf besondere Weise für die Rechte von Kindern einsetzen. Der Preis bietet Kindern eine Plattform, ihre Ideen breitflächig zu präsentieren und dient gleichzeitig als Anerkennung für das herausragende Engagement, das sie bisher leisteten.

    Bis zum 1. März 2018 können wieder besonders engagierte Kinder und Jugendliche für den Preis nominiert werden.

    Die Nominierungen können verschiedenen Kategorien, wie Bildung, Partizipation oder Frieden zugeordnet werden. Dem Thema Kinderrechte und digitale Medien ist bisher noch keine eigene Kategorie gewidmet. Allerdings haben einige der mit den Children’s Peace Prize ausgezeichneten Kinder digitale Medien als Werkzeug ihrer Kinderrechtsarbeit genutzt.

    Zum Beispiel Eva Tolage, 17 Jahre aus Tansania: Sie hat eine Petition unter dem Hashtag #StandwithEva gestartet, die die Tansanische Regierung aufforderte, für sauberes Wasser an Schulen in Tansania zu sorgen. Dafür konnte sie über 150.000 Unterschriften sammeln, was die Regierung veranlasst hat, sauberes Wasser und sichere Toiletten an Schulen zur Verfügung zu stellen. Dadurch wurde die Situation für viele Kinder und Familien verbessert, sie gelangen schneller an sauberes Wasser, die Kinder müssen keine weiten Wege zu Brunnen zurücklegen und haben dadurch mehr Zeit für ihre schulische Bildung.

    Oder Nikhiya, 15 Jahre aus Indien: Nikhiva hat die Kampagne „Bags, Books and Blessings“ zur besseren Ausstattung von Kindern in der Schule ins Leben gerufen. Über Social Media und bekannte Zeitungen hat sie dazu aufgerufen, Schulsachen für Kinder zu spenden, deren Familien sich dies nicht leisten können. Das Projekt hat in 3 Jahren bereits über 7.700 Schülerinnen und Schüler mit Materialien ausgestattet.

    Diese Sichtbarkeit für Projekte und das Engagement von Kindern, die sich besonders für die Rechte anderer Kinder einsetzen, ist es wert, weiter gefördert zu werden.

    Kennen Sie ein Kind, dessen Aktivitäten und großartiges Engagement – auch durch digitale Medien –, eine Verbesserung der Durchsetzung von Kinderrechten bewirken konnte oder bewirkt? Dann nominieren Sie dieses Kind bis zum 1. März auf der Seite des International Children´s Peace Price.

    Lesen Sie mehr zum Thema : childrenspeaceprize.org



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