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AKTUELLES


  • Veröffentlicht am 30.01.19

    Bundesministerin Giffey beruft Bundesjugendkuratorium

    Bundesjugendkuratorium

    Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, hat heute im Namen der Bundesregierung 15 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Verbänden und Fachpraxis zu Mitgliedern des Bundesjugendkuratoriums für die 19. Legislaturperiode berufen. Das Gremium wird durch die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik am Deutschen Jugendinstitut unterstützt.

    Folgende Mitglieder wurden berufen:

    • Doris Beneke, Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband e.V., Berlin
    • Prof. Dr. Karin Böllert, Universität Münster, AGJ, Berlin
    • Tom Braun, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Remscheid
    • Marie-Luise Dreber, Fachstelle für Internationale Jugendarbeit, Bonn
    • Oggi Enderlein, „Initiative für Große Kinder“ e.V., Kleinmachnow
    • Norbert Hocke, Experte für Kinder- und Jugendhilfe und Sozialarbeit, Berlin
    • Prof. Dr. Nadia Kutscher, Universität zu Köln
    • Cornelia Lange, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, Wiesbaden
    • Uwe Lübking, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Berlin
    • Lisi Maier, Deutscher Bundesjugendring, Deutscher Frauenrat, Berlin
    • Prof. Dr. Jörg Maywald, Deutsche Liga für das Kind, Berlin
    • Kofi Ohene-Dokyi, Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie, Berlin
    • Reiner Prölß, Stadt Nürnberg
    • Nora Schmidt, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin
    • Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Universität Hildesheim

    Das Bundesjugendkuratorium ist ein von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium. Es wird in jeder Legislaturperiode neu berufen und berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik. Dabei werden junge Menschen in geeigneter Weise in die Beratungen einbezogen. Die „Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik“, die am Deutschen Jugendinstitut (DJI) angesiedelt ist, unterstützt das Gremium seit vielen Jahren bei dieser Aufgabe. Als Ständiger Gast unterstützt Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts e.V., das Bundesjugendkuratorium.

    Lesen Sie mehr zum Thema : www.bundesjugendkuratorium.de/


  • Veröffentlicht am 17.01.19

    merzWISSENSCHAFT: Kinder / Medien / Rechte - Komplexe Anforderungen an Zugang, Schutz und Teilhabe im Medienalltag Heranwachsender

    Jutta Croll

    Kinder haben Rechte. Dies ist nicht zuletzt in der UN-Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen festgeschrieben. Diese Vereinbarung war im Jahr 1989 revolutionär und ihre Umsetzung ist leider bis heute nicht selbstverständlich. Gerade angesichts der Digitalisierung ist es lohnenswert, einen Blick darauf zu werfen, wie die Rechte der Kinder in der Gestaltung und Bereitstellung von Medienangeboten, aber auch bei medienpädagogischen Aktivitäten berücksichtigt werden. Im Zuge der Mediatisierung aller Lebensbereiche („deep mediatisation“) erscheint dies wichtiger denn je. Neue digitale Technologien bieten neue Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe – auch Kinder und Jugendliche profitieren beispielsweise von den vielfältigen Informations- und Kommunikationsangeboten.

    In der Sonderausgabe merzWissenschaft Nr.6 erschienen im Dezember 2018 sind zwei Artikel erschienen, die auf den Arbeiten des Projekts Kinderrechte.digital beruhen.

    Stopp! Geheim - Das Kinderrecht auf Datenschutz und Privatsphäre in der digitalen Welt

    Zentrale Themen des Beitrags sind Datenschutz und Privatsphäre aus kinderrechtlicher Perspektive. Es wird diskutiert, wie die EU-Da­tenschutz-Grundverordnung (DSGVO) den besonderen Schutzbedarf von Kindern adressiert und wie eine am Kind orientierte Umsetzung der DSGVO aussehen kann. Die Thematik wird aus drei Perspektiven beleuchtet: dem fachlichen Bezug zu Kinderrechten auf nationaler Ebene, der Einordnung in den europäischen Kontext und der Einbe­ziehung der kindlichen Sichtweise auf das Thema.

    Der Einfluss von Domainnamen auf die Rechte von Kindern im Internet

    Angesichts der zentralen Bedeutung des Internets für Kinder im 21. Jahr­hundert können das Domain Name System (DNS) und die Verfahren, die zur Vergabe von Domain-Namen führen, entscheidenden Einfluss auf die Rechte von Kindern auf Zugang, Schutz und Teilhabe haben. Der Grund dafür liegt in den Vertragsbedingungen, zu denen ICANN Domainnamen vergibt. Diese können entweder Maßnahmen zur Wahrung jener Rechte vorsehen oder sie können großzügiger gestaltet sein und so den Weg freimachen für Absichten, die diese Rechte und die Sicherheit von Kindern gefährden. Der Artikel beschreibt die Infrastruktur der Internet Corporati­on of Assigned Names and Numbers – ICANN und bietet eine Perspektive sowohl auf das Potenzial des DNS zur Verwirklichung der Kinderrechte als auch auf die Verpflichtungen der für die Verwaltung des DNS Verant­wortlichen, das heißt ICANN selbst sowie der Registries und Registrare gegenüber Kindern.

    Hier gelangen Sie zu den Kurzfassungen aller enthaltenen Artikel

    Hier gelangen Sie direkt zu der Bestellung der Ausgabe

    Lesen Sie mehr zum Thema : www.merz-zeitschrift.de/alle-ausgaben...


  • Veröffentlicht am 08.01.19

    Themen für das Internet Governance Forum 2019 gesucht

    IGF Internet Governance Forum

    Unter Internet Governance versteht man die Entwicklung und Anwendung von gemeinsamen Prinzipien, Normen, Regeln, Entscheidungsprozesses und Programmen, die die Weiterentwicklung und Nutzung des Internet gestalten, durch Regierungen, Wirtschaftsunternehmen und die Zivilgesellschaft.

    Das Internet Governance Forum – IGF ist eine von den Vereinten Nationen initiierte, für jeden offene Veranstaltung, die seit 2006 jährlich stattfindet. Dabei stehen die weltweite Verbreitung, Nutzung, technische Ausgestaltung und Regulierung des Internets auf der Agenda. Die Wahrung der Menschenrechte spielt dabei von Beginn an eine große Rolle. In diesem Jahr besteht durch einen offenen Aufruf wieder die Möglichkeit, die Rechte und den Schutz von Kindern in den Fokus des IGF zu rücken.

    Bis zum 24. Januar 2019 können alle interessierten Akteure noch Themen für das IGF 2019 vorschlagen. Das Formular ist zu finden unter https://www.intgovforum.org/multilingual/content/igf-2019-call-for-issues

    Lesen Sie mehr zum Thema : www.intgovforum.org/


  • Veröffentlicht am 27.11.18

    IGFD2018

    Jutta Croll, Stiftung Digitale Chancen

    Das zehnte Internet Governance Forum Deutschland findet heute im Wappensaal des Roten Rathaus in Berlin unter dem Oberthema Digitale Teilhabe statt. In seinem Eröffnungsvortrag stellte Prof. Dr. Helge Braun, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramts die digitale Strategie der Bundesregierung vor. Dabei stand der Ausbau der Netz-Infrastruktur im Vordergrund, aber auch die Förderung digitaler Kompetenzen für mehr digitale Teilhabe.

    Weitere Themen im Laufe des Tages sind die Zukunft der Arbeit, internationale Konflikte im Cyberspace, das Netzwerk-Durchsetzungsgesetz ein Jahr nach seinem Inkrafttreten sowie die Themen, die zum globalen Internet Governance Forum 2019 in Berlin hinführen werden: Internet Governance Radar, Bürgerdialog und der Multistakeholder-Ansatz.

    Lesen Sie mehr zum Thema : www.intgovforum-deutschland.org/igf-d...


  • Veröffentlicht am 16.11.17

    kinderrechte.digital

    20. November 2017: Heute ist Internationaler Tag der Kinderrechte, die UN-Kinderrechtskonvention feiert ihren 28. Geburtstag. Seit der Verabschiedung der Kinderrechte hat sich die Welt verändert, Internet, Apps und Onlinespiele sind für Kinder heute eine Selbstverständlichkeit. Sie bringen neue Möglichkeiten des Spielens und Lernens und können die Rechte von Kindern stärken, aber sie bergen auch Gefahren.

    Wer Kinderrechte heute verstehen und verwirklichen will, muss die Chancen und Risiken der Digitalisierung mitdenken und sich auf die digitalisierte Lebenswelt von Kindern einlassen. Jedes Kind hat das Recht auf Zugang zu digitalen Medien, auf Bildung mit digitalen Medien und die Vermittlung von Medienkompetenz. Das Recht auf Informations- und Meinungsfreiheit wird ganz klar durch das Internet gestärkt, aber dabei muss auch der Schutz vor neuen Formen und Phänomenen der Diskriminierung, beispielsweise Cyber-Mobbing oder Hate Speech, gewährleistet sein. Die Kinderrechtskonvention garantiert das Recht auf Freizeit, Spiel und Teilhabe, aber bisher sind digitale Spielplätze für Kinder (noch) keine Selbstverständlichkeit. Die Privatsphäre von Kindern ist durch das Internet verletzlicher geworden, Gewalt und Missbrauch finden auch online statt. Deshalb muss das digitale Umfeld Schutzmechanismen bereitstellen, die das Alter und die Fähigkeit der Kinder berücksichtigen.

    Am Weltkindertag 2017 ist es Zeit, die Kinderrechte in der digitalen Welt zu stärken. Denn für Kinder stellt das Internet die Welt nicht auf den Kopf, sondern macht sie größer, bunter und vielfältiger.

    Das Projekt Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt - Kinderrechte.digital

    Im April 2016 hat der Europarat die sogenannte Sofia-Strategie zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Diese umfasst neben Aspekten wie Chancengleichheit, Teilhabe, Gewaltfreiheit und kinderfreundliche Justiz auch die Digitalisierung der Lebenswelten von Kindern. Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen des Projektes Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Alltag von Kindern und Jugendlichen sowie Maßnahmen zum Schutz von Kindern und zur Prävention von Risiken analysiert.

    Im Zuge der internationalen Kooperation hat das Projekt Kinderrechte.digital vom 3. bis 6. Oktober 2017 am Weltkongress zur Würde des Kindes, veranstaltet von der Päpstlichen Gregorianischen Universität in Rom, teilgenommen und ein Programm zur Umsetzung der „Erklärung von Rom", die zum Abschluss in einer Audienz Papst Franziskus präsentiert wurde, entwickelt. Die Erklärung fordert Regierungen, Wirtschaftsunternehmen und die Zivilgesellschaft dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Rechte und der Würde von Kindern in der digitalen Welt sicherzustellen. Die Erklärung von Rom kann auf der Projektwebseite kinderrechte.digital nachgelesen werden.



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