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AKTUELLES


  • Veröffentlicht am 14.03.19

    Aufruf zur Einreichung von Workshop-Vorschlägen für das IGF 2019 in Berlin

    IGF Internet Governance Forum

    Bis zum 12 April 2019, 23.59 Uhr MESZ können alle interessierten Akteure noch Themen für Beiträge oder Workshops beim IGF 2019 vorschlagen. Das Formular ist auf der Website des IGF zu finden.

    Unter Internet Governance versteht man die Entwicklung und Anwendung von gemeinsamen Prinzipien, Normen, Regeln, Entscheidungsprozesses und Programmen, die die Weiterentwicklung und Nutzung des Internet gestalten, durch Regierungen, Wirtschaftsunternehmen und die Zivilgesellschaft. Das Internet Governance Forum – IGF ist eine von den Vereinten Nationen initiierte, für jeden offene Veranstaltung, die seit 2006 jährlich stattfindet.

    Auf ihrer ersten persönlichen Sitzung im Januar und nach eingehenden Diskussionen über eine strategische und thematische Ausrichtung der IGF-Aktivitäten im Jahr 2019 hat die IGF Multistakeholder Advisory Group (MAG) drei Schwerpunktthemen festgelegt, auf denen in diesem Jahr ein fokussiertes und kohärentes Programm aufgebaut werden soll, und zwar:

    1. Data Governance,

    2. digitale Integration und schließlich

    3. Sicherheit, Schutz, Stabilität und Widerstandsfähigkeit.

    Die jeweils dazu entwickelten "short narratives" sollen als Orientierung dienen. Vorschläge können mit einem oder mehreren Schlüsselbegriffen versehen werden, die unter die Themen fallen und innerhalb des Workshop-Formulars ausgewählt werden können, wobei eine zusätzliche Freitext-Option verfügbar ist. Darüber hinaus wurden für jedes Thema eine Reihe von anschaulichen politischen Fragen gestellt, wobei es sich hierbei nur um Beispiele handelt und die Antragstellerinnen ermutigt werden, ihre eigenen Fragen zu stellen. Die Vielfalt der Standpunkte sowie die Einbeziehung von Randgruppen/marginalisierte Gruppen und Jugendlichen werden bei der Bewerbung besonders gefördert.

    Die drei Schwerpunkte wurden auf Grundlage Beiträge der IGF-Aktivitäten von 2018, der jährlichen IGF-Inventur und des "Call for Issues" für das Programm 2019 festgelegt. Diese waren für alle offen und allein im Call for Issues gingen mehr als 300 Einreichungen ein. Diese Prozesse bildeten die Grundlage für die Diskussionen des MAG und stellten sicher, dass die Programmthemen diejenigen sind, die die Weltgemeinschaft für die Interessengruppen der Internet-Governance und die Gesellschaft insgesamt für am kritischsten und zeitnahsten hielt.

    Lesen Sie mehr zum Thema : www.intgovforum.org/multilingual...


  • Veröffentlicht am 14.03.19

    Konzeptnotiz für eine Allgemeine Bemerkung zu den Rechten des Kindes in Bezug auf das digitale Umfeld

    Vereinte Nationen

    Aufruf zur Einreichung von Beiträgen.

    Der Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes wird eine Allgemeine Bemerkung (General Comment) zu den Rechten des Kindes in Bezug auf das digitale Umfeld verfassen.

    Der Ausschuss lädt alle interessierten Parteien ein, sich zu der Konzeptnotiz der Allgemeinen Bemerkung zu äußern. Einreichungen sind zu allen Aspekten der Konzeptnotiz willkommen, mit einem Schwerpunkt auf den folgenden Punkten:

    • Zweck und Umfang der Allgemeinen Bemerkung;
    • Die Struktur der Allgemeinen Bemerkung;
    • Allgemeine Umsetzungsmaßnahmen der Vertragsstaaten, die erforderlich sind, um die Rechte des Kindes in Bezug auf das digitale Umfeld zu verwirklichen;
    • Ansichten zu den in der Konzeptnotiz aufgeworfenen Fragen und Problemen; und
    • Vorschläge für neue Themen zur Aufnahme in die Allgemeine Bemerkung.

    Insbesondere begrüßt der Ausschuss einschlägige Forschungsergebnisse; Branchenkenntnisse; Ergebnisse aus Konsultationen mit Kindern; Beispiele für Gesetze, politische Richtlinien oder Programme; oder Beweise für bewährte Verfahren (good pratice), die zum Entwurfsprozess beitragen würden.

    Alle Einsendungen:

    • Sollten in einer der Amtssprachen des Ausschusses eingereicht werden: Englisch, Französisch oder Spanisch;
    • Sollten in einem prägnanten Dokument enthalten sein, das sich ausdrücklich auf die Auswirkungen des digitalen Umfelds auf die Verwirklichung der Rechte des Kindes konzentriert und dürfen nicht mehr als 6 Seiten umfassen;
    • Sollten eine kurze Erklärung enthalten, in der die einreichende Organisation oder Person vorgestellt wird;
    • Sollten elektronisch im WORD-Format an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: crc@ohchr.org
    • Sollen nicht übersetzt werden; und
    • Werden auf der zugehörigen Website des Ausschusses veröffentlicht.

    Die Frist für die Einreichung von Beiträgen ist der 15. Mai 2019. Nach Ablauf dieser Frist werden eingehende Beiträge nicht mehr berücksichtigt oder auf der Webseite veröffentlicht. Parallel dazu werden Konsultationen mit Kindern in verschiedenen Kontexten in mehreren Ländern sowie mit Experten aus relevanten Bereichen durchgeführt, um sicherzustellen, dass ihre Perspektiven in der Allgemeinen Bemerkung vollständig berücksichtigt werden. Nach gebührender Prüfung aller eingegangenen Beiträge wird der Ausschuss einen ersten Entwurf der Allgemeinen Bemerkung für eine zusätzliche Konsultation mit den relevanten Interessengruppen ausarbeiten.

    Die Konzeptnotiz ist als Download verfügbar.

    Lesen Sie mehr zum Thema : www.ohchr.org/EN...


  • Veröffentlicht am 05.02.19

    Irische Datenschutzkommission lädt zu öffentlicher Konsultation zur Verarbeitung personenbezogener Daten und Rechte von Kindern im Rahmen der DSGVO

    Seit dem 19. Dezember 2018 führt die Irische Datenschutzkommission (Data Protection Commission (DPC)) eine öffentliche Konsultation durch zu Fragen im Zusammenhang mit der Verarbeitung personenbezogener Daten von Kindern und den Rechten von Kindern als Betroffene gemäß der Allgemeinen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

    Die DPC läd alle interessierten Parteien dazu ein, schriftliche Stellungnahmen abzugeben, die sich auf das untenstehende Online-Konsultationsdokument beziehen, in dem die spezifischen Fragen und Probleme aufgeführt sind, zu denen Stellungnahmen eingeholt werden. Von dieser Konsultation ausgehend wird das DPC eine Reihe von Leitfäden zum Thema Kinder und Datenschutz erstellen.

    Die Frist für Einreichungen ist Freitag 1. März 2019.

    Die DPC beabsichtigt, den Inhalt aller Stellungnahmen zu diesem Konsultationsdokument, sowie die Identität der Partei, die die Stellungnahme vornimmt, auf seiner Website zu veröffentlichen (es sei denn, diese Partei ist eine Person und hat ausdrücklich darum gebeten, nicht identifiziert zu werden).

    Schriftliche Stellungnahmen können per E-Mail an childrensconsultation@dataprotection.ie eingereicht werden . Alternativ können Stellungnahmen gesendet werden an: Children’s Consultation, Data Protection Commission, 21 Fitzwilliam Square, Dublin 2.

    Konsultationsdokument herunterladen (PDF)

    Lesen Sie mehr zum Thema : www.dataprotection.ie/en...


  • Veröffentlicht am 30.01.19

    Bundesministerin Giffey beruft Bundesjugendkuratorium

    Bundesjugendkuratorium

    Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, hat heute im Namen der Bundesregierung 15 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Verbänden und Fachpraxis zu Mitgliedern des Bundesjugendkuratoriums für die 19. Legislaturperiode berufen. Das Gremium wird durch die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik am Deutschen Jugendinstitut unterstützt.

    Folgende Mitglieder wurden berufen:

    • Doris Beneke, Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband e.V., Berlin
    • Prof. Dr. Karin Böllert, Universität Münster, AGJ, Berlin
    • Tom Braun, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Remscheid
    • Marie-Luise Dreber, Fachstelle für Internationale Jugendarbeit, Bonn
    • Oggi Enderlein, „Initiative für Große Kinder“ e.V., Kleinmachnow
    • Norbert Hocke, Experte für Kinder- und Jugendhilfe und Sozialarbeit, Berlin
    • Prof. Dr. Nadia Kutscher, Universität zu Köln
    • Cornelia Lange, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, Wiesbaden
    • Uwe Lübking, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Berlin
    • Lisi Maier, Deutscher Bundesjugendring, Deutscher Frauenrat, Berlin
    • Prof. Dr. Jörg Maywald, Deutsche Liga für das Kind, Berlin
    • Kofi Ohene-Dokyi, Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie, Berlin
    • Reiner Prölß, Stadt Nürnberg
    • Nora Schmidt, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin
    • Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Universität Hildesheim

    Das Bundesjugendkuratorium ist ein von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium. Es wird in jeder Legislaturperiode neu berufen und berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik. Dabei werden junge Menschen in geeigneter Weise in die Beratungen einbezogen. Die „Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik“, die am Deutschen Jugendinstitut (DJI) angesiedelt ist, unterstützt das Gremium seit vielen Jahren bei dieser Aufgabe. Als Ständiger Gast unterstützt Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts e.V., das Bundesjugendkuratorium.

    Lesen Sie mehr zum Thema : www.bundesjugendkuratorium.de/


  • Veröffentlicht am 17.01.19

    merzWISSENSCHAFT: Kinder / Medien / Rechte - Komplexe Anforderungen an Zugang, Schutz und Teilhabe im Medienalltag Heranwachsender

    Jutta Croll

    Kinder haben Rechte. Dies ist nicht zuletzt in der UN-Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen festgeschrieben. Diese Vereinbarung war im Jahr 1989 revolutionär und ihre Umsetzung ist leider bis heute nicht selbstverständlich. Gerade angesichts der Digitalisierung ist es lohnenswert, einen Blick darauf zu werfen, wie die Rechte der Kinder in der Gestaltung und Bereitstellung von Medienangeboten, aber auch bei medienpädagogischen Aktivitäten berücksichtigt werden. Im Zuge der Mediatisierung aller Lebensbereiche („deep mediatisation“) erscheint dies wichtiger denn je. Neue digitale Technologien bieten neue Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe – auch Kinder und Jugendliche profitieren beispielsweise von den vielfältigen Informations- und Kommunikationsangeboten.

    In der Sonderausgabe merzWissenschaft Nr.6 erschienen im Dezember 2018 sind zwei Artikel erschienen, die auf den Arbeiten des Projekts Kinderrechte.digital beruhen.

    Stopp! Geheim - Das Kinderrecht auf Datenschutz und Privatsphäre in der digitalen Welt

    Zentrale Themen des Beitrags sind Datenschutz und Privatsphäre aus kinderrechtlicher Perspektive. Es wird diskutiert, wie die EU-Da­tenschutz-Grundverordnung (DSGVO) den besonderen Schutzbedarf von Kindern adressiert und wie eine am Kind orientierte Umsetzung der DSGVO aussehen kann. Die Thematik wird aus drei Perspektiven beleuchtet: dem fachlichen Bezug zu Kinderrechten auf nationaler Ebene, der Einordnung in den europäischen Kontext und der Einbe­ziehung der kindlichen Sichtweise auf das Thema.

    Der Einfluss von Domainnamen auf die Rechte von Kindern im Internet

    Angesichts der zentralen Bedeutung des Internets für Kinder im 21. Jahr­hundert können das Domain Name System (DNS) und die Verfahren, die zur Vergabe von Domain-Namen führen, entscheidenden Einfluss auf die Rechte von Kindern auf Zugang, Schutz und Teilhabe haben. Der Grund dafür liegt in den Vertragsbedingungen, zu denen ICANN Domainnamen vergibt. Diese können entweder Maßnahmen zur Wahrung jener Rechte vorsehen oder sie können großzügiger gestaltet sein und so den Weg freimachen für Absichten, die diese Rechte und die Sicherheit von Kindern gefährden. Der Artikel beschreibt die Infrastruktur der Internet Corporati­on of Assigned Names and Numbers – ICANN und bietet eine Perspektive sowohl auf das Potenzial des DNS zur Verwirklichung der Kinderrechte als auch auf die Verpflichtungen der für die Verwaltung des DNS Verant­wortlichen, das heißt ICANN selbst sowie der Registries und Registrare gegenüber Kindern.

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