Diese Webseite verwendet Session-Cookies, die gelöscht werden, sobald Sie die Seite wieder verlassen oder den Browser schliessen.
Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit der Cookie-Nutzung einverstanden.
Mehr Informationen Okay

Direkt zum Seiteninhalt springen - Tastenkürzel 2 Direkt zum Hauptmenü springen - Tastenkürzel 1 Direkt zur Suche springen - Tastenkürzel 5

AKTUELLES


  • Veröffentlicht am 29.04.19

    Kinderrechte auf dem Netzfest!

    Jutta Croll, Stiftung Digitale Chancen

    Kinder haben das Recht auf Mitsprache bei allen Dingen, die sie betreffen. Das gilt auch für das Internet. Aber von der Netzpolitik werden die Stimmen der Kinder bisher kaum gehört. Das wollen wir ändern und diskutieren darüber auf der Hauptbühne des Netzfests mit
    • Serina Taylor und Carla Golm vom Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes,
    • einer/m Vertreter*in der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte (angefragt),
    • dem Medienpädagogen Martin Riemer, der mit Kindern Medien nutzt und sie um ihre Meinung fragt,
    • dem Philosophen Leander Scholz, der ein Wahlrecht für Kinder fordert,
    • der Wissenschaftlerin Dr. Ingrid Stapf, die zum Thema Kinderrechte forscht und unterrichtet,
    • der Kindheitswissenschaftlerin Daniela Tews, die sich beim Deutschen Kinderhilfswerk für Kinderrechte im Bereich Medien stark macht
    und mit Euch, wenn ihr am Sonntag, 5. Mai um 13.00 Uhr in den Gleisdreieck-Park kommt.

    Lesen Sie mehr zum Thema : re-publica.com/de...


  • Veröffentlicht am 14.03.19

    Aufruf zur Einreichung von Workshop-Vorschlägen für das IGF 2019 in Berlin

    IGF Internet Governance Forum

    Bis zum 12 April 2019, 23.59 Uhr MESZ können alle interessierten Akteure noch Themen für Beiträge oder Workshops beim IGF 2019 vorschlagen. Das Formular ist auf der Website des IGF zu finden.

    Unter Internet Governance versteht man die Entwicklung und Anwendung von gemeinsamen Prinzipien, Normen, Regeln, Entscheidungsprozesses und Programmen, die die Weiterentwicklung und Nutzung des Internet gestalten, durch Regierungen, Wirtschaftsunternehmen und die Zivilgesellschaft. Das Internet Governance Forum – IGF ist eine von den Vereinten Nationen initiierte, für jeden offene Veranstaltung, die seit 2006 jährlich stattfindet.

    Auf ihrer ersten persönlichen Sitzung im Januar und nach eingehenden Diskussionen über eine strategische und thematische Ausrichtung der IGF-Aktivitäten im Jahr 2019 hat die IGF Multistakeholder Advisory Group (MAG) drei Schwerpunktthemen festgelegt, auf denen in diesem Jahr ein fokussiertes und kohärentes Programm aufgebaut werden soll, und zwar:

    1. Data Governance,

    2. digitale Integration und schließlich

    3. Sicherheit, Schutz, Stabilität und Widerstandsfähigkeit.

    Die jeweils dazu entwickelten "short narratives" sollen als Orientierung dienen. Vorschläge können mit einem oder mehreren Schlüsselbegriffen versehen werden, die unter die Themen fallen und innerhalb des Workshop-Formulars ausgewählt werden können, wobei eine zusätzliche Freitext-Option verfügbar ist. Darüber hinaus wurden für jedes Thema eine Reihe von anschaulichen politischen Fragen gestellt, wobei es sich hierbei nur um Beispiele handelt und die Antragstellerinnen ermutigt werden, ihre eigenen Fragen zu stellen. Die Vielfalt der Standpunkte sowie die Einbeziehung von Randgruppen/marginalisierte Gruppen und Jugendlichen werden bei der Bewerbung besonders gefördert.

    Die drei Schwerpunkte wurden auf Grundlage Beiträge der IGF-Aktivitäten von 2018, der jährlichen IGF-Inventur und des "Call for Issues" für das Programm 2019 festgelegt. Diese waren für alle offen und allein im Call for Issues gingen mehr als 300 Einreichungen ein. Diese Prozesse bildeten die Grundlage für die Diskussionen des MAG und stellten sicher, dass die Programmthemen diejenigen sind, die die Weltgemeinschaft für die Interessengruppen der Internet-Governance und die Gesellschaft insgesamt für am kritischsten und zeitnahsten hielt.

    Lesen Sie mehr zum Thema : www.intgovforum.org/multilingual...


  • Veröffentlicht am 14.03.19

    Konzeptnotiz für eine Allgemeine Bemerkung zu den Rechten des Kindes in Bezug auf das digitale Umfeld

    Vereinte Nationen

    Aufruf zur Einreichung von Beiträgen.

    Der Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes wird eine Allgemeine Bemerkung (General Comment) zu den Rechten des Kindes in Bezug auf das digitale Umfeld verfassen.

    Der Ausschuss lädt alle interessierten Parteien ein, sich zu der Konzeptnotiz der Allgemeinen Bemerkung zu äußern. Einreichungen sind zu allen Aspekten der Konzeptnotiz willkommen, mit einem Schwerpunkt auf den folgenden Punkten:

    • Zweck und Umfang der Allgemeinen Bemerkung;
    • Die Struktur der Allgemeinen Bemerkung;
    • Allgemeine Umsetzungsmaßnahmen der Vertragsstaaten, die erforderlich sind, um die Rechte des Kindes in Bezug auf das digitale Umfeld zu verwirklichen;
    • Ansichten zu den in der Konzeptnotiz aufgeworfenen Fragen und Problemen; und
    • Vorschläge für neue Themen zur Aufnahme in die Allgemeine Bemerkung.

    Insbesondere begrüßt der Ausschuss einschlägige Forschungsergebnisse; Branchenkenntnisse; Ergebnisse aus Konsultationen mit Kindern; Beispiele für Gesetze, politische Richtlinien oder Programme; oder Beweise für bewährte Verfahren (good practice), die zum Entwurfsprozess beitragen würden.

    Alle Einsendungen:

    • Sollten in einer der Amtssprachen des Ausschusses eingereicht werden: Englisch, Französisch oder Spanisch;
    • Sollten in einem prägnanten Dokument enthalten sein, das sich ausdrücklich auf die Auswirkungen des digitalen Umfelds auf die Verwirklichung der Rechte des Kindes konzentriert und dürfen nicht mehr als 6 Seiten umfassen;
    • Sollten eine kurze Erklärung enthalten, in der die einreichende Organisation oder Person vorgestellt wird;
    • Sollten elektronisch im WORD-Format an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: crc@ohchr.org
    • Sollen nicht übersetzt werden; und
    • Werden auf der zugehörigen Website des Ausschusses veröffentlicht.

    Die Frist für die Einreichung von Beiträgen ist der 15. Mai 2019. Nach Ablauf dieser Frist werden eingehende Beiträge nicht mehr berücksichtigt oder auf der Webseite veröffentlicht. Parallel dazu werden Konsultationen mit Kindern in verschiedenen Kontexten in mehreren Ländern sowie mit Experten aus relevanten Bereichen durchgeführt, um sicherzustellen, dass ihre Perspektiven in der Allgemeinen Bemerkung vollständig berücksichtigt werden. Nach gebührender Prüfung aller eingegangenen Beiträge wird der Ausschuss einen ersten Entwurf der Allgemeinen Bemerkung für eine zusätzliche Konsultation mit den relevanten Interessengruppen ausarbeiten.

    Die Konzeptnotiz ist als Download verfügbar.

    Lesen Sie mehr zum Thema : www.ohchr.org/EN...


  • Veröffentlicht am 16.11.17

    kinderrechte.digital

    20. November 2017: Heute ist Internationaler Tag der Kinderrechte, die UN-Kinderrechtskonvention feiert ihren 28. Geburtstag. Seit der Verabschiedung der Kinderrechte hat sich die Welt verändert, Internet, Apps und Onlinespiele sind für Kinder heute eine Selbstverständlichkeit. Sie bringen neue Möglichkeiten des Spielens und Lernens und können die Rechte von Kindern stärken, aber sie bergen auch Gefahren.

    Wer Kinderrechte heute verstehen und verwirklichen will, muss die Chancen und Risiken der Digitalisierung mitdenken und sich auf die digitalisierte Lebenswelt von Kindern einlassen. Jedes Kind hat das Recht auf Zugang zu digitalen Medien, auf Bildung mit digitalen Medien und die Vermittlung von Medienkompetenz. Das Recht auf Informations- und Meinungsfreiheit wird ganz klar durch das Internet gestärkt, aber dabei muss auch der Schutz vor neuen Formen und Phänomenen der Diskriminierung, beispielsweise Cyber-Mobbing oder Hate Speech, gewährleistet sein. Die Kinderrechtskonvention garantiert das Recht auf Freizeit, Spiel und Teilhabe, aber bisher sind digitale Spielplätze für Kinder (noch) keine Selbstverständlichkeit. Die Privatsphäre von Kindern ist durch das Internet verletzlicher geworden, Gewalt und Missbrauch finden auch online statt. Deshalb muss das digitale Umfeld Schutzmechanismen bereitstellen, die das Alter und die Fähigkeit der Kinder berücksichtigen.

    Am Weltkindertag 2017 ist es Zeit, die Kinderrechte in der digitalen Welt zu stärken. Denn für Kinder stellt das Internet die Welt nicht auf den Kopf, sondern macht sie größer, bunter und vielfältiger.

    Das Projekt Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt - Kinderrechte.digital

    Im April 2016 hat der Europarat die sogenannte Sofia-Strategie zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Diese umfasst neben Aspekten wie Chancengleichheit, Teilhabe, Gewaltfreiheit und kinderfreundliche Justiz auch die Digitalisierung der Lebenswelten von Kindern. Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen des Projektes Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Alltag von Kindern und Jugendlichen sowie Maßnahmen zum Schutz von Kindern und zur Prävention von Risiken analysiert.

    Im Zuge der internationalen Kooperation hat das Projekt Kinderrechte.digital vom 3. bis 6. Oktober 2017 am Weltkongress zur Würde des Kindes, veranstaltet von der Päpstlichen Gregorianischen Universität in Rom, teilgenommen und ein Programm zur Umsetzung der „Erklärung von Rom", die zum Abschluss in einer Audienz Papst Franziskus präsentiert wurde, entwickelt. Die Erklärung fordert Regierungen, Wirtschaftsunternehmen und die Zivilgesellschaft dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Rechte und der Würde von Kindern in der digitalen Welt sicherzustellen. Die Erklärung von Rom kann auf der Projektwebseite kinderrechte.digital nachgelesen werden.