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AKTUELLES


  • Veröffentlicht am 08.07.20

    Kinderrechte unverzichtbar in der Krise

    Die National Coalition Deutschland hat auf ihrer Website ihr Statement zu Corona unter dem Titel „Kinderrechte unverzichtbar in der Krise“ veröffentlicht.

    Hervorgehoben werden hier u.a. Schutz vor Gewalt als zentrales Kinderrecht, da durch die langen Aufenthalten zuhause Fälle von häuslicher Gewalt während der Corona-Pandemie zugenommen haben.
    Ebenfalls angesprochen wird das Thema Bildungsgerechtigkeit, dem sich die National Coalition schon in ihrem 2019 veröffentlichten Bericht an die Vereinten Nationen widmete. Das Problem sei zwar nicht neu, durch die Pandemie wurde es jedoch verstärkt und geriet vermehrt ins Bewusstsein.

    Das vollständige Statement finden Sie auf Website der National Coalition Deutschland.

    Lesen Sie mehr zum Thema : www.netzwerk-kinderrechte.de/blog...


  • Veröffentlicht am 30.06.20

    Kinderrechtestrategie in der Roadmap der Vereinten Nationen

    Das High-level Panel on Digital Cooperation der Vereinten Nationen hat im Juni seine Roadmap für mehr Kooperation im Bereich der Digitalisierung vorgestellt. Im Rahmen der Offenen Konsultationen für das Internet Governance Forum 2020 stellte der Untergeneralsekretär der VN, Fabrizio Hochschildt die Roadmap vor und beantwortete Fragen. Den fachlichen Austausch zum Thema Kinderschutz und Kinderrechte zwischen Jutta Croll und Fabrizio Hochschildt finden Sie hier:

    Mehr über den kinderrechtlichen Ansatz der Jugendschutzgesetz-Novellierung in Deutschland finden Sie unter https://kinderrechte.digital/aktuelles/index.cfm/key.3889/.

    Lesen Sie mehr zum Thema : www.un.org/en...


  • Veröffentlicht am 16.06.20

    Die Novellierung des deutschen Jugendschutzgesetzes - ein kinderrechtlicher Ansatz

    Den kinderrechtlichen Ansatz der Novellierung des deutschen Jugendschutzgesetzes (JuSchG) erläutert Jutta Croll unter Bezugnahme auf den Gesetzesentwurf und die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen am Tag 1 des EuroDIG 2020.

    Die Präsentation können kann unter folgendem Link auch als PDF heruntergeladen werden:https://kinderrechte.digital/hintergrund/index.cfm/key.1641/topic.280.

    Mehr über Kinderschutz und Kinderrechte in der Roadmap der vereinten Nationen finden Sie unter https://kinderrechte.digital/aktuelles/index.cfm/key.3888/.


  • Veröffentlicht am 15.04.20

    Eine Woche bis zum Einreichungsschluss für IGF-Workshopvorschläge am 22. April 2020, Mitternacht

    Jutta Croll, Stiftung Digitale Chancen

    Noch bis zum 22. April können Workshops für das 15. Internet Governance Forum eingereicht werden. Das Formular steht unter https://www.intgovforum.org/multilingual/content/igf-2020-workshop-proposal-form zur Verfügung.

    Das IGF wird vom 2. bis 6. November 2020 in Kattowitz, Polen stattfinden. Aktuell gehen die Verantwortlichen bei den Vereinten Nationen und dem Gastgeber, der polnischen Regierung, davon aus, dass das Forum wie geplant vor Ort stattfinden wird. Die Multistakeholder Advisory Group ruft ausdrücklich dazu auf, Workshopvorschläge auch dann einzureichen, wenn aufgrund von Reisebeschränkungen derzeit noch nicht alle Sprecher*innen ihre Zusage für eine Vor-Ort-Teilnahme geben können; die technischen Voraussetzungen für eine virtuelle Teilnahme werden vorhanden sein.

    Angesichts der COVID-19 Pandemie zeigt sich jetzt besonders deutlich, wie wichtig die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aspekten der Internet Governance ist. Bewusste Falschmeldungen und die Manipulation von Informationen in Bezug auf die Herkunft und Verbreitung des Virus haben ebenso negative Auswirkungen wie die Beeinträchtigung der Privatsphäre durch am Küchentisch durchgeführte Webkonferenzen, die Gefährdung von Kindern und Jugendlichen durch mehr mit der Nutzung digitaler, vernetzter Endgeräte verbrachte Zeit sowie die Vertiefung einer digitalen Spaltung zwischen denjenigen, die fehlenden persönlichen Austausch und Einschränkungen im Bildungswesen durch den Einsatz digitaler Medien kompensieren können. In den vier Tracks des IGF 2020: Data, Environment, Inclusion und Trust werden alle diese Themen adressiert.


  • Veröffentlicht am 16.11.17

    kinderrechte.digital

    20. November 2017: Heute ist Internationaler Tag der Kinderrechte, die UN-Kinderrechtskonvention feiert ihren 28. Geburtstag. Seit der Verabschiedung der Kinderrechte hat sich die Welt verändert, Internet, Apps und Onlinespiele sind für Kinder heute eine Selbstverständlichkeit. Sie bringen neue Möglichkeiten des Spielens und Lernens und können die Rechte von Kindern stärken, aber sie bergen auch Gefahren.

    Wer Kinderrechte heute verstehen und verwirklichen will, muss die Chancen und Risiken der Digitalisierung mitdenken und sich auf die digitalisierte Lebenswelt von Kindern einlassen. Jedes Kind hat das Recht auf Zugang zu digitalen Medien, auf Bildung mit digitalen Medien und die Vermittlung von Medienkompetenz. Das Recht auf Informations- und Meinungsfreiheit wird ganz klar durch das Internet gestärkt, aber dabei muss auch der Schutz vor neuen Formen und Phänomenen der Diskriminierung, beispielsweise Cyber-Mobbing oder Hate Speech, gewährleistet sein. Die Kinderrechtskonvention garantiert das Recht auf Freizeit, Spiel und Teilhabe, aber bisher sind digitale Spielplätze für Kinder (noch) keine Selbstverständlichkeit. Die Privatsphäre von Kindern ist durch das Internet verletzlicher geworden, Gewalt und Missbrauch finden auch online statt. Deshalb muss das digitale Umfeld Schutzmechanismen bereitstellen, die das Alter und die Fähigkeit der Kinder berücksichtigen.

    Am Weltkindertag 2017 ist es Zeit, die Kinderrechte in der digitalen Welt zu stärken. Denn für Kinder stellt das Internet die Welt nicht auf den Kopf, sondern macht sie größer, bunter und vielfältiger.

    Das Projekt Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt - Kinderrechte.digital

    Im April 2016 hat der Europarat die sogenannte Sofia-Strategie zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Diese umfasst neben Aspekten wie Chancengleichheit, Teilhabe, Gewaltfreiheit und kinderfreundliche Justiz auch die Digitalisierung der Lebenswelten von Kindern. Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen des Projektes Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Alltag von Kindern und Jugendlichen sowie Maßnahmen zum Schutz von Kindern und zur Prävention von Risiken analysiert.

    Im Zuge der internationalen Kooperation hat das Projekt Kinderrechte.digital vom 3. bis 6. Oktober 2017 am Weltkongress zur Würde des Kindes, veranstaltet von der Päpstlichen Gregorianischen Universität in Rom, teilgenommen und ein Programm zur Umsetzung der „Erklärung von Rom", die zum Abschluss in einer Audienz Papst Franziskus präsentiert wurde, entwickelt. Die Erklärung fordert Regierungen, Wirtschaftsunternehmen und die Zivilgesellschaft dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Rechte und der Würde von Kindern in der digitalen Welt sicherzustellen. Die Erklärung von Rom kann auf der Projektwebseite kinderrechte.digital nachgelesen werden.