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FOKUS


  • Veröffentlicht am 04.02.21

    Wir feiern: Kinderrechte gelten auch in der digitalen Welt!

    Kinder in aller Welt haben heute einen Grund zu feiern, denn der Kinderausschuss der Vereinten Nationen hat eine Allgemeine Bemerkung zu den Rechten von Kindern im digitalen Umfeld verabschiedet. Damit gelten alle Rechte, die Kindern durch die UN-Kinderrechtskonvention gewährt werden, auch im digitalen Raum. Zugang zum Internet, Informations- und Meinungsfreiheit, aber auch die Privatsphäre von Kindern und das Recht auf Schutz vor Gewalt und Missbrauch müssen künftig auch im Internet stärker geachtet werden.

    Die allgemeine Bemerkung beginnt mit einer Erklärung, wie die generellen Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention „Nichtdiskriminierung“, „Vorrang des Kindeswohls“, „Recht auf Leben“ und „Berücksichtigung des Kindeswillens“ im digitalen Umfeld zu verstehen sind. Ein besonderer Abschnitt befasst sich mit dem Elternrecht und den sich entwickelnden Fähigkeiten des Kindes. Danach werden gegliedert nach den Themen „Bürgerrechte und Freiheiten“, „Gewalt gegen Kinder“, „Familien und Fürsorge“, „Kinder mit Behinderungen“, „Gesundheit und Wohlergehen“, „Bildung Freizeit und Kultur“ sowie „Besonderer Schutz von Kindern“ die einzelnen Artikel der Konvention in Beziehung gesetzt zum digitalen Umfeld. Das Aufwachsen in einem von digitalen Diensten und Geräten geprägten Alltag stellt Kinder und Erwachsene vor Herausforderungen, bietet aber zugleich auch große Chancen für die Verwirklichung der Rechte von Kindern. Gerade die letzten Monate haben gezeigt, wie zum Beispiel das Recht auf Bildung auch unter den Bedingungen der Pandemie von Kindern wahrgenommen werden kann, wenn die digitalen Voraussetzungen gegeben sind. Diesem Anspruch gerecht zu werden, verleiht die Allgemeine Bemerkung nun ebenso Nachdruck wie dem Recht auf Jugendschutz in den Medien. Wenn die Novellierung des Jugendschutzgesetzes in diesem Jahr wie geplant verabschiedet werden kann, wird Deutschland als eines der ersten Länder weltweit die Rechte von Kindern im digitalen Umfeld umsetzen entsprechend der 25. Allgemeinen Bemerkung zur UN-Kinderrechtskonvention, die im März von den Vereinten Nationen offiziell veröffentlicht werden wird.

    Seit Beginn des Jahres 2019 hat der Kinderrechteausschuss unterstützt durch Expert*innen an der Allgemeinen Bemerkung gearbeitet. Daran habe auch mehr als 700 Kinder weltweit teilgenommen und ihre Meinung eingebracht. Sie wünschen sich vor allem, dass das Internet überall auf der Welt für Kinder zugänglich ist, so dass sie die Chancen nutzen und ihre Rechte in einem sicheren digitalen Umfeld verwirklichen können. Wir werden weiter engagiert dafür arbeiten, dass dieses Ziel verwirklicht wird.

    Ein Bericht mit dem Titel "Our Rights in a Digital World" (vorerst nur in englischer Sprache) gibt die Perspektive der Kinder wieder, er kann hier heruntergeladen werden.


  • Veröffentlicht am 02.01.21

    Themen für das Internet Governance Forum 2021 gesucht

    Marlene Fasolt, Stiftung Digitale Chancen

    Vom 6. - 10. Dezember 2021 wird in Katowice in Polen das 16. Internet Governance Forum der Vereinten Nationen unter dem Motto "Vereinigtes Internet" stattfinden. Unter Internet Governance versteht man die Entwicklung und Anwendung von gemeinsamen Prinzipien, Normen, Regeln, Entscheidungsprozessen und Programmen, die die Weiterentwicklung und Nutzung des Internets gestalten. Diese Prozesse werden durch die Zusammenarbeit von Regierungen, Wirtschaftsunternehmen und der Zivilgesellschaft vorangebracht.

    Das Internet Governance Forum (IGF) ist eine von den Vereinten Nationen initiierte, für jeden offene Veranstaltung, die seit 2006 jährlich stattfindet. Dabei stehen die weltweite Verbreitung, Nutzung, technische Ausgestaltung und Regulierung des Internets im Mittelpunkt. Von Beginn an spielt außerdem die Wahrung der Menschenrechte dabei eine große Rolle. Auch in diesem Jahr besteht durch einen offenen Aufruf zur Einreichung von Themen wieder die Möglichkeit, die Rechte und den Schutz von Kindern im Internet in den Fokus des IGF zu rücken.

    Bis zum 31. Januar 2021 können alle Interessierten Themen für das IGF 2021 vorschlagen. Das Formular ist hier zu finden.


  • Veröffentlicht am 17.12.20

    Kinderrechte im digitalen Umfeld leicht erklärt

    Marlene Fasolt, Stiftung Digitale Chancen

    2020 war ein außergewöhnliches Jahr, welches beeinflusst hat, wie, wann und in welchem Umfang junge Menschen digitale Medien genutzt haben. Die durchschnittliche Internetnutzungsdauer von Jugendlichen (15-19 Jahren) ist innerhalb eines Jahres von 205 Minuten auf 258 Minuten am Tag gestiegen (JIM-Studie 2020). Auch viele jüngere Kinder mussten in Folge von Schulschließungen digitale Technologien öfter nutzen. Deshalb ist es essentiell, dass die Rechte der Kinder im digitalen Umfeld geschützt werden und Kinder und Jugendliche über diese Rechte aufgeklärt sind.

    2018 wurden die Leitlinien des Europarats zu der Frage, wie die Rechte des Kindes im Internet eingehalten und geschützt werden, veröffentlicht. Da dieses Thema Kinder direkt betrifft, aber die ursprünglichen Leitlinien für Kinder nur schwer verständlich sind, wurde jetzt eine kinderfreundliche Version dieser Leitlinien vom Europarat herausgegeben. Damit können Kinder und Jugendliche über ihre eigenen Rechte im Internet informiert werden. Hier werden die Rechte der Kinder u.a. das Recht auf Informationen, das Recht auf Privatsphäre und das Recht zu spielen auf leicht verständlicher Weise, mit Bezug zum digitalen Umfeld, vorgestellt. Außerdem wird erklärt was von Entscheidungsträger*innen getan und berücksichtigt werden muss, um diese Rechte zu garantieren.

    Diese Leitlinien sind eine gute Ressource, um mit Kindern über ihre eigenen Rechte zu sprechen. Sie können heruntergeladen werden oder es können gedruckte Exemplare bei der Stiftung Digitale Chancen bestellt werden. Schreiben Sie dazu eine E-Mail an info@kinderrechte.digital.

    Die Leitlinien in kindgerechter Sprache können als PDF hier heruntergeladen werden


  • Veröffentlicht am 20.11.20

    Kinderrechte im Fokus

    Stiftung Digitale Chancen

    Heute ist internationaler Tag der Kinderrechte, eine gute Gelegenheit, die wichtigsten Botschaften des Internet Governance Forums 2020 in Bezug auf die Rechte von Kindern zu reflektieren.

    Chancen und Risiken der Digitalisierung für Kinder und Jugendliche sind in der Covid19 Pandemie wie durch ein Brennglas deutlich geworden. Während der Phasen des Lockdowns konnten und können auch Kinder und Jugendliche ihre sozialen Kontakte mittels digitaler Medien aufrechterhalten und ihre Rechte auf Zugang zu Informationen und freie Meinungsäußerung zu verwirklichen. Gleichzeitig sind sie durch eine erhöhte Onlinenutzung auch in stärkerem Maße Risiken ausgesetzt. Laut Interpol ist während der Pandemie ein deutlicher Zuwachs von Chatkommunikation in Bezug auf den sexuellen Missbrauch von Kindern zu beobachten. Dabei geht es um Grooming, d. h. die direkte Anbahnung von Kontakten zu Kindern mit der Absicht des sexuellen Missbrauchs, aber auch um den Austausch von Missbrauchsstrategien in Foren von Pädokriminellen, wie in der Session Protection or Participation? Child Rights in a New Normal erläutert wurde. Gleichzeitig haben Kinder während der Pandemie erfahren, wie stark die Bedeutung des Internets für ihren Zugang zu Informationen, zu Bildungs-, Freizeit- und Teilhabeangeboten und für ihre Selbstorganisation ist. Digitalisierung bildet die Grundlage für eine verstärkte Wahrnehmung der Rechte von Kindern. Die Zukunftsvision einer mittels digitaler Medien selbstorganisierten Bewegung von Kindern, die sich weltweit gemeinsam für ihre Rechte stark machen, welche den Abschluss der Session bildete, kann Realität werden, wenn Plattformen wie das Internet Governance Forum dafür die Voraussetzungen schaffen, indem sie die Verwirklichung der Rechte von Kindern auf ihre Agenda setzen.

    In der gemeinsamen Session der Dynamic Coalitions DCs Main Session: Socio-economic recovery after the Covid19 crisis - Dynamic Coalitions’ role wurde ebenfalls das hohe Potenzial der Digitalisierung für die Verwirklichung der Menschenrechte sowie für die Gewährleistung des diskriminierungsfreien Zugangs für alle Menschen und für mehr Chancengerechtigkeit im Zuge der sozio-ökonomischen Erholung nach der Pandemie betont.

    Die zunehmende Bedeutung sozialer Medien stand im Mittelpunkt der Session The Revolution won't be Televised, but Social Mediatised? Hier ging es um die Verantwortung von Plattformanbietern im Hinblick auf die Verbreitung von Desinformation und darum, inwieweit gesellschaftliche Partizipation durch mit und in digitalen Medien ausgeübtes Engagement verstärkt werden kann. Um das Risiko der Kommerzialisierung von Kindheit ging es unter der Überschrift New profiles of marketing aimed at children in the Internet . Die Entwicklung von Diensten und Plattformen, die Kinder und Jugendliche mit neuen Strategien adressieren, mache es immer schwieriger, diese vor wirtschaftlicher Ausbeutung im digitalen Umfeld zu schützen. Die Vermittlung Medienkompetenz reiche nicht aus, um die Forderungen aus Art. 32 der UN-KRK zu gewährleisten, betonten die Teilnehmenden.

    Die Session Children‘s Rights and Participation in Data Governance fokussierte auf Artikel 28 und 29 der UN-KRK und das darin verbriefte Recht auf Bildung. Hier lautete eine der Forderungen, die Phase der Pandemie auch für eine wissenschaftliche Analyse der Auswirkungen digitaler Bildungsformate zu nutzen, um so Strategien zu entwickeln, die das Potenzial digitaler Medien für Bildungsprozesse nutzbar machen.

    Auch die Main Session on Digital Cooperation, die sich mit der Implementierung der Roadmap des UN-Generalsekretärs befasste, betonte die Notwendigkeit, die durch die Pandemie erneut deutlich sichtbar gewordene Digitale Spaltung mit allen Mitteln zu bekämpfen und den Zugang zu digitalen Medien als Menschenrecht zu verankern. Mit der Aufgabe der Politik zur Schaffung eines regulatorischen Rahmens befasste sich auch die Session Setting childrens rights in the internet governance agenda. Auch hier wurde die Notwendigkeit globaler Kooperation und einer umfassenden Datenbasis bezüglich Zugang und Nutzungsverhalten hervorgehoben, um angemessene Maßnahmen entwickeln und implementieren zu können.

    Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass den Rechten von Kindern im Dreieck von Schutz, Befähigung und Teilhabe eine große Aufmerksamkeit im Kontext der Internet Governance zuteil geworden ist. Diesen Ansatz weiter zu entwickeln ist nicht nur Aufgabe der Gremien der Vereinten Nationen, sondern ebenso der nationalen Regierungen und der Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die Allgemeine Bemerkung zur UN-Kinderrechtskommission zu den Rechten von Kindern im digitalen Umfeld, deren Entwurfsfassung im August 2020 durch den Kinderrechteausschuss der UN zur Konsultation veröffentlicht wurde, bietet dafür eine hervorragende Grundlage.

    Für die weitere Diskussion sind Sie herzlich eingeladen zur Beteiligung an der Open Microphone and Feedback-Session zum Abschluss des Internet Governance Forums 2020 am Mittwoch, 25.November 15.00 bis 17.00 Uhr.


  • Veröffentlicht am 13.11.20

    IGF ruft dazu auf, die digitale Spaltung zu überbrücken, das Internet zu nutzen, um die menschliche Resilienz zu stärken und Solidarität inmitten von COVID-19 aufzubauen

    Marlene Fasolt, Stiftung Digitale Chancen

    Noch nie zuvor hat sich das Internet als eine so wichtige Lebensader für die Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen erwiesen, wie im globalen Kampf gegen die COVID-19-Pandemie. Am Montag, 9.11. wurde das Internet Governance Forum offiziell eröffnet, dabei unterstrichen die Teilnehmer*innen die maßgebliche Bedeutung digitaler Technologien für die Stärkung der Resilienz der Menschen und der Solidarität zur Bewältigung der Herausforderungen durch das Coronavirus.

    Unter dem übergreifenden Thema "Internet für menschliche Resilienz und Solidarität" diskutierten anlässlich des Eröffnung des 15. Internet Governance Forums (IGF) führende Persönlichkeiten und Expert*inen aus allen Teilen der Welt über die entscheidende und zentrale Rolle des Internets zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft und zur Pflege von Familienbeziehungen und Freundschaften sowie als Basis einer globalen Koordinierung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Einhergehend mit der zunehmenden Abhängigkeit von der Vernetzung müssten verstärkte Anstrengungen unternommen werden zur Überbrückung der alarmierenden digitalen Spaltung, die einige Menschen wirtschaftlich und sozial zurückzulassen drohe, betonten die Teilnehmenden.

    "In den am wenigsten entwickelten Ländern waren 2019 nur 19 Prozent der Menschen online. Wir lassen eine große Mehrheit hinter uns", sagte der UN-Untergeneralsekretär für Wirtschaft und Soziales Liu Zhenmin in seiner Eröffnungsrede, und wies zugleich darauf hin, dass auch in Bezug auf Geschlecht, erschwinglichen Zugang und digitale Kompetenz weiterhin große Unterschiede bestehen. "Wir brauchen Lösungen, die dazu beitragen, die digitale Spaltung zu überbrücken, damit die Vorteile der digitalen Technologien auch diejenigen erreichen können, die bisher zurückbleiben und keinen Zugang haben".

    Das hochrangig besetzte Eröffnungspanel konstatierte, dass die Menschen aktuell eine Zeit intensiver digitaler Transformation durchleben. Daher sei es für Verantwortliche in allen Bereichen unerlässlich, mehr in ein sicheres und geschütztes, offenes und für alle zugängliches Internet zu investieren.

    Viele Panelisten sprachen sich aus für Maßnahmen zur Erreichung derjenigen, die gewöhnlich zurückgelassen werden. Es müsse sichergestellt sein, dass alle gemeinsam den Weg des Fortschritts mitgehen: Mädchen und Frauen, junge und ältere Menschen, Flüchtlinge, Migranten und Vertriebene, indigene Völker und Menschen mit Behinderungen. Kleine Inselentwicklungsstaaten sowie die am wenigsten entwickelten und Binnenentwicklungsländer seien ebenfalls mit einer wachsenden digitalen Kluft gegenüber den entwickelten Ländern konfrontiert.

    Der Präsident der Generalversammlung, Volkan Bozkir, sagte: "Das Ziel der Sustainable Development Goals (SDGs), bis 2020 universelle Vernetzung zu erreichen, ist nicht erreicht worden. Tatsächlich haben nach wie vor 3,6 Milliarden Menschen keinen Zugang zum Internet". Er wies auf die bestehenden Ungleichheiten hin und sagte, die digitale Spaltung verschärfe die Situation und "untergrabe, was in Bezug auf die Entwicklung von Ländern und Communities die vom Rest der Welt abgekoppelt sind, bereits erreicht worden sei." Er verwies auf die Aktionsdekade, deren Umsetzung durch die Pandemie entgleist sei, und rief zum Handeln auf. "Wir können diesen Moment nutzen, um weltweit rasch Fortschritte zu erzielen und in eine nachhaltige Erholung zu investieren, die von den SDGs geleitet wird. Die Überwindung der digitalen Spaltung hat daran einen wesentlichen Anteil."

    Der Präsident des Wirtschafts- und Sozialrats, Munir Akram, stellte fest, dass die andauernde digitale Revolution in Rekordzeit zu einem enormen Reichtum geführt habe, der sich vorwiegend auf wenige Länder konzentriere. Er rief zu dringendem Handeln auf, damit die Entwicklungsländer von digitalen und anderen Spitzentechnologien wie künstlicher Intelligenz, Quantencomputing und Robotik profitieren können.

    Jeffrey Sachs von der Columbia University hob hervor, das "Zeitalter des E-Alles" könne seine immensen Möglichkeiten für den Fortschritt nur entfalten, wenn alle Zugang dazu haben und über die Fähigkeiten und Kenntnisse zur sicheren Nutzung des Internets verfügen. Die Jugendvertreterin Pamela Cretu betonte, es sei wichtig, in junge Menschen zu investieren.

    Weitere Redner, die sich dem Dialog der Opening Leaders anschlossen, war als Vertreter der Deutschen Bundesregierung Thomas Jarzombek, Beauftragter des BMWi für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, Regierungsvertreter von Fidschi, die frühere Schweizer Präsidentin Doris Leuthard, Houlin Zhao, Generalsekretär der ITU, Victoria Grand von Whatsapp, FChat Garcia Ramilo von der Association for Progressive Communications und Mon. Paul Tighe, Sekretär aus dem Vatikan.

    Das Internet Governance Forum wird noch bis zum 17. November mit Roundtable-Gesprächen zwischen Regierungsvertreter*innen und Führungskräften der Wirtschaft sowie den Vertreter*innen des technischen Sektors, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft fortgesetzt. Fünf Main Sessions befassen sich mit Gesundheitsthemen, Wirtschaft, Sicherheit, sozialer Entwicklung und Umweltaspekten und erörtern dabei die Rolle der Internet Governance in Notfällen und Zeiten der Unsicherheit.

    Ein weiteres Roundtable-Gespräch mit Parlamentariern verschiedener Länder befasst sich mit dem Aufbau von Vertrauen während der COVID-19-Pandemie und der erwarteten Erholung danach.

    Den vollständigen Zeitplan des IGF 2020 finden Sie hier

    Über das Internet Governance Forum (IGF)

    IGF wurde 2006 vom Generalsekretär der Vereinten Nationen als Forum für den Dialog zwischen den verschiedenen Interessengruppen zu Fragen der öffentlichen Ordnung im Zusammenhang mit Schlüsselelementen der Internet-Verwaltung wie Nachhaltigkeit, Robustheit, Sicherheit, Stabilität und Entwicklung des Internets eingerichtet. Das Forum trifft sich jährlich zu einem offenen und integrativen Dialog über Fragen der Internet Governance, um bewährte Praktiken und Erfahrungen auszutauschen, aufkommende Probleme zu identifizieren und sie den zuständigen Gremien und der Öffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen sowie zur Entwicklung von Kapazitäten für Internet Governance beizutragen. Dieses Jahr findet das Forum zum 15. Mal statt, aufgrund der COVID-19-Pandemie wird die Veranstaltung ausschließlich online von den Vereinten Nationen ausgerichtet.

    Alle Sitzungen werden live über IGF YouTube übertragen.

    Der High-Level Leaders Track wird ebenfalls live über das Web-TV der Vereinten Nationen übertragen

    Die Presse und andere Interessenvertreter sind aufgefordert, an allen Sitzungen teilzunehmen und sich zu engagieren.

    Kontakte zu den Medien

    UN-Abteilung für globale Kommunikation

    Esra Sergi Bertani, sergie@un.org

    UN-Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten

    Wai Min Kwok, kwok@un.org

    Helen Rosengren, rosengrenh@un.org

    IGF-Sekretariat

    Anja Gengo, anja.gengo@un.org



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