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FOKUS


Recht auf Versammlung und Vereinigung, Teilhabe und Spiel

Kinder haben das Recht, sich frei mit anderen zusammenzuschließen und sich friedlich zu versammeln. (UN-KRK Art. 15) Dieses Recht muss auch dort gewährleistet sein, wo der öffentliche Raum sich in die digitale Welt erweitert hat, beispielsweise durch soziale Netzwerke und andere digitale Versammlungsräume.

Zur Entfaltung von sozialen Kompetenzen und für ein gesundes Aufwachsen ist außerdem das Recht auf Spiel relevant. Die digitale Welt muss so gestaltet werden, dass sie als ein sicherer und angemessener Ort zur Ausübung dieses Rechtes fungieren kann. (UN-KRK Art. 31)

Die Möglichkeiten zur Teilhabe von Kindern und zur aktiven Verbreitung von Information, Meinungen und Ideen sind durch die Digitalisierung vielfältiger und bieten - vor allem im Sinne einer demokratischen Mitbestimmung - große Potenziale. In kürzester Zeit können Informationen von überall verbreitet und zugänglich gemacht sowie öffentlich kommentiert und diskutiert werden.


Fokus

  • 14.03.19

    Im Fokus: Kinderrechte im digitalen Umfeld neu verstehen, Ihre Mitwirkung ist gefragt!

    Jutta Croll, Stiftung Digitale Chancen

    Im November 1989 wurde die Kinderrechtskonvention durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet, sie war visionär und zugleich verständlich, verbindlich für die unterzeichnenden Staaten und dadurch einflussreich, und sie ist auch heute noch von großer Bedeutung. Für ein umfassendes Verständnis, wie die in der Konvention kodifizierten Rechte von Kindern angesichts des Einflusses der Digitalisierung auf ihren Lebensalltag zu interpretieren und umzusetzen sind, wird nun dreißig Jahre später erstmals eine so genannte Allgemeine Bemerkung (General Comment) erarbeitet.

  • 07.02.19

    Informationen von der Vorsitzenden der Multistakeholder Advisory Group - MAG Chair für das Internet Governance Forum

    veröffentlicht von Lynn St. Amour am Di, 05.02.19 (übersetzt durch das Projekt Kinderrechte.digital), IGF Internet Governance Forum

    Das erste persönliche Treffen der Multistakeholder Advisory Group zum Internet Governance Forum (IGF) 2019 hat mit der ersten Offenen Konsultation vom 28. - 30. Januar in Genf stattgefundenen. Die Multistakeholder Advisory Group (IGF-MAG) hat bei diesem Treffen gemeinsam mit der Community die bisherigen Aktivitäten im IGF-Ökosystem erörtert und mit den Vorbereitungen für das IGF 2019 und die zwischen den jährlichen Foren stattfindenden Aktivitäten begonnen.

  • 18.11.18

    Klare Ziele und ethische Werte - Gemeinsame Verantwortung für das Internet der Zukunft

    Jutta Croll

    Mit einem klaren Appell der französischen Regierung, sich den Herausforderungen zu stellen und gemeinsame Verantwortung für das Internet zu übernehmen, ist in der vergangenen Woche das Internet Governance Forum 2018 in Paris zu Ende gegangen.

  • 14.11.18

    Künstliche Intelligenz, Big Data und das Internet der Dinge - Bericht von Tag 3, 14.11.2018

    Jutta Croll, Stiftung Digitale Chancen

    Tag drei des IGF startete mit dem Best Practice Forum zu künstlicher Intelligenz. Im Anschluss befasste sich ein workshop mit Menschenrechten im Kontext der Vergabe von Domainnamen.

  • 13.11.18

    Kinderschutz - Kinderrechte - Menschenrechte - Bericht von Tag 2 des IGF, 13.11.2018

    Jutta Croll, Stiftung Digitale Chancen

    Der Schutz von Kindern im Internet war eines der prägenden Themen des zweiten Tages. WeProtect Global Alliance, ACSIS, eine Organisation, die mehr als 600 zivilgesellschaftliche Organisationen vom Afrikanischen Kontinent vereinigt, sowie UNICEF, die Internet Watch Foundation und Arda Gerkens, Senatorin des Niederländischen Parlaments beteiligten sich am Vormittag an einer Diskussion über die Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern im Internet.

Wissenschaftliche Studien

Offizielle Dokumente

  • Leitlinien zur Achtung, zum Schutz und zur Verwirklichung der Rechte des Kindes im digitalen Umfeld

    Europarat

    Leitlinien zur Achtung, zum Schutz und zur Erfüllung der Rechte des Kindes im digitalen Umfeld, die vom Ministerkomitee des Europarats am 4. Juli 2018 verabschiedet wurden. Zweck der Leitlinien ist es, Staaten und andere relevante Akteure bei ihren Bemühungen zu unterstützen, einen umfassenden, strategischen Ansatz für die oft komplexe Welt des digitalen Umfeldes zu entwickeln.

  • UN-Kinderrechtskonvention - im Wortlaut

    Übereinkommen über die Rechte des Kindes - im Wortlaut
    Generalversammlung der Vereinten Nationen, Vereinte Nationen

    Wortlaut der von den Vereinten Nationen 1989 verabschiedeten Konvention über die Rechte des Kindes in 54 Artikeln

  • Empfehlung des Ministerkomitees des Europarats zu Kinderrechten im digitalen Umfeld

    Europarat

    Wie die Rechte des Kindes im digitalen Umfeld besser geachtet, geschützt und erfüllt werden können, steht im Mittelpunkt der neuen Empfehlung, die heute vom Ministerkomitee des Europarates angenommen wurde. Aufbauend auf internationalen und europäischen Rechtsinstrumenten enthält der Text umfassende Leitlinien für das Handeln der europäischen Regierungen. Das digitale Umfeld prägt das Leben der Kinder in vielerlei Hinsicht und schafft Chancen und Risiken für ihr Wohlergehen und ihre Wahrnehmung der Menschenrechte. Den Regierungen wird empfohlen, ihre Rechtsvorschriften, Politiken und Praktiken zu überprüfen, um sicherzustellen, dass diese das gesamte Spektrum der Rechte des Kindes angemessen berücksichtigen. Die Staaten sollten auch sicherstellen, dass Unternehmen und andere wichtige Partner ihrer Verantwortung für die Menschenrechte nachkommen und bei Verstößen zur Rechenschaft gezogen werden.