Diese Webseite verwendet Session-Cookies, die gelöscht werden, sobald Sie die Seite wieder verlassen oder den Browser schliessen.
Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit der Cookie-Nutzung einverstanden.
Mehr Informationen Okay

Direkt zum Seiteninhalt springen - Tastenkürzel 2 Direkt zum Hauptmenü springen - Tastenkürzel 1 Direkt zur Suche springen - Tastenkürzel 5

FOKUS


Recht auf Privatsphäre und Datenschutz

Kein Kind darf willkürlichen oder rechtswidrigen Eingriffen in sein Privatleben oder rechtswidrigen Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden, dies gilt auch im digitalen Raum. (UN-KRK Art. 16) So kann zum Beispiel das Onlinestellen eines Fotos ohne Genehmigung des abgebildeten Kindes eine Verletzung dieser Rechte darstellen. Der Schutz der Privatsphäre kann im Zuge der Digitalisierung nur durch einen angemessenen Datenschutz im Internet und in den sozialen Netzwerken realisiert werden. Es ist erforderlich zu garantieren, dass personenbezogene Daten wie Name, Adresse und Telefonnummer nicht ohne Einwilligung gesammelt oder an andere weitergegeben werden.

Das Kind hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen Eingriffe, Beeinträchtigungen oder Verletzungen dieser Rechte. (UN-KRK Art. 16)

Zur Wahrnehmung dieser Rechte und zum Selbstschutz müssen Nutzerinnen und Nutzer befähigt werden, damit sie sich selbstbestimmt und souverän in der digitalen Welt bewegen können.


Fokus

  • 22.05.19

    Kinderrechte ins Grundgesetz, damit die Stimmen der Kinder gehört werden.

    Jutta Croll, Stiftung Digitale Chancen

    Digitalisierung trägt dazu bei, dass junge Menschen sich gesellschaftlich engagieren und ihr Recht auf Teilhabe verwirklichen. Der Vorrang des Kindeswohls nach Artikel 3 UN-KRK bildet die Grundlage dafür, die Stimmen der Kinder bei der Entscheidung über ihre Interessen und ihr Wohlergehen zu berücksichtigen. Die Aufnahme der Kinderrechte in die deutsche Verfassung ist daher als Folge der gesellschaftlichen Entwicklungen heute unausweichlich.

  • 06.05.19

    Wo sind die Stimmen der Kinder in der Netzpolitik

    Jutta Croll, Stiftung Digitale Chancen

    Kinder haben Rechte - auch in der digitalen Welt. Könnte ein Wahlrecht für Kinder dazu beitragen, die Kinderrechte zu verwirklichen? Und welche Rolle spielt dabei das Internet? Darüber diskutierten gestern auf der Hauptbühne des Netzfestes im Rahmen der re:publica junge Menschen mit verschiedenen Gesprächspartner*innen. Am Ende wurden Forderungen formuliert.

  • 14.03.19

    Im Fokus: Kinderrechte im digitalen Umfeld neu verstehen, Ihre Mitwirkung ist gefragt!

    Jutta Croll, Stiftung Digitale Chancen

    Im November 1989 wurde die Kinderrechtskonvention durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet, sie war visionär und zugleich verständlich, verbindlich für die unterzeichnenden Staaten und dadurch einflussreich, und sie ist auch heute noch von großer Bedeutung. Für ein umfassendes Verständnis, wie die in der Konvention kodifizierten Rechte von Kindern angesichts des Einflusses der Digitalisierung auf ihren Lebensalltag zu interpretieren und umzusetzen sind, wird nun dreißig Jahre später erstmals eine so genannte Allgemeine Bemerkung (General Comment) erarbeitet.

  • 18.11.18

    Klare Ziele und ethische Werte - Gemeinsame Verantwortung für das Internet der Zukunft

    Jutta Croll

    Mit einem klaren Appell der französischen Regierung, sich den Herausforderungen zu stellen und gemeinsame Verantwortung für das Internet zu übernehmen, ist in der vergangenen Woche das Internet Governance Forum 2018 in Paris zu Ende gegangen.

  • 14.11.18

    Künstliche Intelligenz, Big Data und das Internet der Dinge - Bericht von Tag 3, 14.11.2018

    Jutta Croll, Stiftung Digitale Chancen

    Tag drei des IGF startete mit dem Best Practice Forum zu künstlicher Intelligenz. Im Anschluss befasste sich ein workshop mit Menschenrechten im Kontext der Vergabe von Domainnamen.

Wissenschaftliche Studien

  • DIVSI U25-Studie: Euphorie war gestern Die "Generation Internet" zwischen Glück und Abhängigkeit

    Eine Grundlagenstudie des SINUS-Instituts Heidelberg im Auftrag des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI)
    Matthias Kammer, Direktor, Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI)

    Die Neuauflage der DIVSI U25-Studie hat zum Ziel, das aktuelle Spektrum der digitalen Lebenswelten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland abzubilden. Im Fokus der Untersuchung stehen neben der Nutzung digitaler Medien vor allem die Einstellungen der jungen Menschen zum Internet, ihre Haltung zu Fragen rund um Datenschutz und Privatsphäre, zu Sozialen Medien und aktuell wahrgenommenen Trends im Netz. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Themen Vertrauen und Sicherheit sowie die damit verbundenen Verhaltenskonsequenzen bei den 14- bis 24-Jährigen.

  • Jugendmedienschutzindex 2018 - Der Umgang mit onlinebezogenen Risiken

    Ergebnisse der Befragung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften
    Christa Gebel, Niels Brüggen, Uwe Hasebrink, Achim Lauber, Stephan Dreyer, Marius Drosselmeier, Marcel Rechlitz

    Der von der FSM herausgegebene "Jugendmedienschutzindex” zeigt an, in welcher Weise der Schutz von Heranwachsenden vor negativen Online-Erfahrungen in den Sorgen, den Einstellungen, dem Wissen und dem Handeln von Eltern, von pädagogischen Fach- und Lehrkräften sowie von Heranwachsenden verankert ist.

  • August 2018

    Junge Kinder (0-8) und digitale Technologie

    Eine europaweite qualitative Studie
    Stephane Chaudron, Rosanna Di Gioia, Monica Gemo, EU Science Hub - The European Commission's science and knowledge service

    Der Bericht stellt die Ergebnisse der länderübergreifenden Analyse zusammen, die Daten aus 234 Interviews mit Familien (Kindern und Eltern) auswertet, die zwischen September 2014 und April 2017 in 21 Ländern durchgeführt wurden. Der Bericht ist nur in englischer Sprache verfügbar.

  • Jugendmedienschutzindex 2017 - Der Umgang mit onlinebezogenen Risiken

    Ergebnisse der Befragung von Heranwachsenden und Eltern
    Niels Brüggen, Stephan Dreyer, Marius Drosselmeier, Christa Gebel, Uwe Hasebrink, Marcel Rechlitz

    Der von der FSM herausgegebene "Jugendmedienschutzindex” zeigt an, in welcher Weise der Schutz von Heranwachsenden vor negativen Online-Erfahrungen in den Sorgen, den Einstellungen, dem Wissen und dem Handeln von Eltern, von pädagogischen Fach- und Lehrkräften sowie von Heranwachsenden verankert ist.

  • Mai 2017

    Kinderrechte und die Rechte junger Menschen im digitalen Zeitalter

    eine Artikelreihe im Sage Journal; Ausgabe Vol 19, Issue 5, 2017
    SAGE Journal

    In der Ausgabe Vol 19, Issue 5, 2017 des SAGE Journals in der Kategorie New Media & Society gibt es eine Reihe von Beiträgen zum Thema Kinderrechte im digitalen Zeitalter.

  • Global Kids Online

    Zu Kinderrechten im digitalen Zeitalter forschen
    UNICEF Office of Research-Innocenti, London School of Economics and Political Science

    Global Kids Online ist ein internationales Forschungsprojekt, das darauf abzielt, eine länderübergreifende Wissensgrundlage zum Internetnutzungsverhalten von Kindern zu erstellen und zu sammeln, indem es ein großes globales Netzwerk an Forschern und Experten schafft. Im Projekt wurde ein global anwendbares Forschungs-Toolkit entwickelt, dass Akademiker, Regierungen, Vertreter der Zivilgesellschaft und andere Akteure dabei unterstützt, zuverlässige und standardisierte nationale Forschungen mit Kindern und ihren Eltern zu den Chancen, Risiken und Schutzfaktoren der Internetnutzung von Kindern durchzuführen.

Offizielle Dokumente

  • Leitlinien zur Achtung, zum Schutz und zur Verwirklichung der Rechte des Kindes im digitalen Umfeld

    Europarat

    Leitlinien zur Achtung, zum Schutz und zur Erfüllung der Rechte des Kindes im digitalen Umfeld, die vom Ministerkomitee des Europarats am 4. Juli 2018 verabschiedet wurden. Zweck der Leitlinien ist es, Staaten und andere relevante Akteure bei ihren Bemühungen zu unterstützen, einen umfassenden, strategischen Ansatz für die oft komplexe Welt des digitalen Umfeldes zu entwickeln.

  • UN-Kinderrechtskonvention - im Wortlaut

    Übereinkommen über die Rechte des Kindes - im Wortlaut
    Generalversammlung der Vereinten Nationen, Vereinte Nationen

    Wortlaut der von den Vereinten Nationen 1989 verabschiedeten Konvention über die Rechte des Kindes in 54 Artikeln

  • Empfehlung des Ministerkomitees des Europarats zu Kinderrechten im digitalen Umfeld

    Europarat

    Wie die Rechte des Kindes im digitalen Umfeld besser geachtet, geschützt und erfüllt werden können, steht im Mittelpunkt der neuen Empfehlung, die heute vom Ministerkomitee des Europarates angenommen wurde. Aufbauend auf internationalen und europäischen Rechtsinstrumenten enthält der Text umfassende Leitlinien für das Handeln der europäischen Regierungen. Das digitale Umfeld prägt das Leben der Kinder in vielerlei Hinsicht und schafft Chancen und Risiken für ihr Wohlergehen und ihre Wahrnehmung der Menschenrechte. Den Regierungen wird empfohlen, ihre Rechtsvorschriften, Politiken und Praktiken zu überprüfen, um sicherzustellen, dass diese das gesamte Spektrum der Rechte des Kindes angemessen berücksichtigen. Die Staaten sollten auch sicherstellen, dass Unternehmen und andere wichtige Partner ihrer Verantwortung für die Menschenrechte nachkommen und bei Verstößen zur Rechenschaft gezogen werden.

  • Factsheet zur EU-Datenschutz-Grundverordnung

    Europäische Kommission

    Die Europäische Kommission hat ein Factsheet zur Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) erstellt, die ab 25. Mai 2018 wirkt.