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FOKUS


Recht auf Privatsphäre und Datenschutz

Kein Kind darf willkürlichen oder rechtswidrigen Eingriffen in sein Privatleben oder rechtswidrigen Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden, dies gilt auch im digitalen Raum. (UN-KRK Art. 16) So kann zum Beispiel das Onlinestellen eines Fotos ohne Genehmigung des abgebildeten Kindes eine Verletzung dieser Rechte darstellen. Der Schutz der Privatsphäre kann im Zuge der Digitalisierung nur durch einen angemessenen Datenschutz im Internet und in den sozialen Netzwerken realisiert werden. Es ist erforderlich zu garantieren, dass personenbezogene Daten wie Name, Adresse und Telefonnummer nicht ohne Einwilligung gesammelt oder an andere weitergegeben werden.

Das Kind hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen Eingriffe, Beeinträchtigungen oder Verletzungen dieser Rechte. (UN-KRK Art. 16)

Zur Wahrnehmung dieser Rechte und zum Selbstschutz müssen Nutzerinnen und Nutzer befähigt werden, damit sie sich selbstbestimmt und souverän in der digitalen Welt bewegen können.


Fokus

  • 17.07.18

    Paris wird im November die Hauptstadt der Internet Governance - IGF 2018 in Frankreich

    Jutta Croll

    Das 13. Internet Governance Forum wird vom 12. bis 14. November 2018 in Paris, Frankreich stattfinden. Das Treffen wird am Sitz der UNO-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) veranstaltet. Die Verantwortung für das Programm des Internet Governance Forums liegt in den Händen der 55-köpfigen Multistakeholder Advisory Group (MAG), die vom Generalsekretär der Vereinten Nationen ernannt wurde. Die Multistakeholder Advisory Group kam vom 11. bis 13. Juli in Genf zu ihrem zweiten diesjährigen Treffen zusammen, um über das Programm und die Auswahl der Workshops für das IGF 2018 zu beraten.

  • 05.07.18

    Empfehlungen des Europarats zur Umsetzung von Kinderrechten in der digitalen Welt

    Jutta Croll

    Wie die Rechte des Kindes im digitalen Umfeld besser geachtet, geschützt und erfüllt werden können, steht im Mittelpunkt der neuen Empfehlung, die am 4. Juli 2018 vom Ministerkomitee des Europarates angenommen wurde. Als im April 2016 der Europarat die Sofia-Strategie zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention verabschiedete, wurde zum ersten Mal die Stärkung der Kinderrechte in der digitalen Welt berücksichtigt und als eine der fünf Säulen der Strategie verankert. Angesichts des schnell voranschreitenden Prozesses der Digitalisierung des Lebensalltags auch von Kindern ist dies ein wichtiger Schritt, um zu gewährleisten, dass Kinderrechte auch im digitalen Umfeld respektiert werden.

  • 20.11.17

    20. November 2017: Heute ist Internationaler Tag der Kinderrechte

    Jutta Croll

    Heute ist Internationaler Tag der Kinderrechte, die UN-Kinderrechtskonvention feiert ihren 28. Geburtstag. Seit der Verabschiedung der Kinderrechte hat sich die Welt verändert, Internet, Apps und Onlinespiele sind für Kinder heute eine Selbstverständlichkeit. Sie bringen neue Möglichkeiten des Spielens und Lernens und können die Rechte von Kindern stärken, aber sie bergen auch Gefahren.

  • 22.05.17

    Die Welt verändert sich - Über das Aufwachsen in der digitalen Welt

    Jutta Croll

    Im Jahr 1989 wurde die Kinderrechtskonvention von den Vereinten Nationen (UN-KRK) verabschiedet. Inzwischen ist die Konvention von 195 Staaten weltweit ratifiziert worden und damit das am häufigsten anerkannte Menschenrechtsdokument der UN. Jungen Menschen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, soll mit der Kinderrechtskonvention besonderer Schutz gewährt werden. Die unterzeichnenden Staaten verpflichten sich zur Umsetzung und Gewährleistung der in den 41 Artikeln des völkerrechtswirksamen Vertragswerks festgeschriebenen Freiheits- und Schutzrechte.

Studien und Publikationen

Dokumente

  • Empfehlung des Ministerkomitees des Europarats zu Kinderrechten im digitalen Umfeld

    Europarat

    Wie die Rechte des Kindes im digitalen Umfeld besser geachtet, geschützt und erfüllt werden können, steht im Mittelpunkt der neuen Empfehlung, die heute vom Ministerkomitee des Europarates angenommen wurde. Aufbauend auf internationalen und europäischen Rechtsinstrumenten enthält der Text umfassende Leitlinien für das Handeln der europäischen Regierungen. Das digitale Umfeld prägt das Leben der Kinder in vielerlei Hinsicht und schafft Chancen und Risiken für ihr Wohlergehen und ihre Wahrnehmung der Menschenrechte. Den Regierungen wird empfohlen, ihre Rechtsvorschriften, Politiken und Praktiken zu überprüfen, um sicherzustellen, dass diese das gesamte Spektrum der Rechte des Kindes angemessen berücksichtigen. Die Staaten sollten auch sicherstellen, dass Unternehmen und andere wichtige Partner ihrer Verantwortung für die Menschenrechte nachkommen und bei Verstößen zur Rechenschaft gezogen werden.

  • Factsheet zur EU-Datenschutz-Grundverordnung

    Europäische Kommission

    Die Europäische Kommission hat ein Factsheet zur Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) erstellt, die ab 25. Mai 2018 wirkt.

  • UN-Kinderrechtskonvention - im Wortlaut

    Übereinkommen über die Rechte des Kindes - im Wortlaut
    Generalversammlung der Vereinten Nationen, Vereinte Nationen

    Wortlaut der von den Vereinten Nationen 1989 verabschiedeten Konvention über die Rechte des Kindes in 54 Artikeln