Direkt zum Seiteninhalt springen - Tastenkürzel 2 Direkt zum Hauptmenü springen - Tastenkürzel 1 Direkt zur Suche springen - Tastenkürzel 5

HINTERGRUND

Unsere Rechte in der Digitalen Welt

Kapitel 6: Rolle der Eltern

Ansicht: Unsere Rechte in der Digitalen Welt Kapitel 6: Rolle der Eltern

Kinder wünschen sich, dass ihre Eltern sie beaufsichtigen, um eine Reihe von Gefährdungen abzuwenden: von der Vernachlässigung der Schularbeiten bis hin zu schwerwiegenderen Schäden, wie der Gefahr, Pornografie ausgesetzt zu sein oder von Kinderschändern und anderen Verbrechen bedroht zu werden.

Philippinen, Geschlecht und Alter unbekannt: Wenn ein Kind keine elterliche Unterestützung hat bei der Nutzung sozialer Medien oder des Internets, kann es passieren, dass es sich ungeeignete Inhalte ansieht, was sich bis zum Erwachsenensein hinein auswirken kann.

Kroatien, Mädchen, 12: Manchmal tun Kinder im Internet etwas, was sie nicht tun sollten, und ihre Eltern müssen ihnen dabei helfen.

Philippinen, Geschlecht und Alter unbekannt: Wir brauchen Anleitung von unseren Eltern, aber sie sollten uns nicht bei allen Dingen kontrollieren.

Kinder weisen aber auch darauf hin, dass die Eltern oft nicht über die notwendigen digitalen Kompetenzen verfügen, um sie online zu unterstützen.

Pakistan, Geschlecht und Alter unbekannt: Unsere Eltern und Geschwister unterstützen [unsere Nutzung von] digitaler Technologie nicht, da sie mit vielen Risiken verbunden ist.

Kenia, Junge, 15: Ich möchte immer über Filme und aktuelle Themen auf dem Laufenden sein, aber meine Eltern lassen mich nicht lange vor dem Bildschirm sitzen.

Nepal, Mädchen, 14: Manchmal hindern uns unsere Eltern daran, digitale Technologie zu nutzen, und wenn wir Projektarbeiten und wichtige Recherchen machen müssen, dürfen wir das nicht.

Kroatien, Junge, 12: Lasst mich Lerninhalte sehen. Das hilft mir.

Kenia, Mädchen, 16: Ich möchte, dass du in unserem Namen mit unseren Eltern sprichst und sie darüber informierst, dass sie Vertrauen in uns haben sollten, wenn wir Technologie benutzen.

Kinder sagen überwiegend, dass die elterlichen Einschränkungen ihrem besten Interesse dienen, und dass es in der Verantwortung der Eltern liegt, ihre Kinder zu schützen.

Pakistan, Geschlecht und Alter unbekannt: Es ist das Recht unserer Eltern, uns Einschränkungen aufzuerlegen, damit wir pünktlich schlafen und das Internet nicht spät in der Nacht nutzen.

Kanada, Mädchen, 11: Unsere Eltern haben das Recht, uns zu sagen, dass wir keine persönlichen Daten online stellen dürfen.

Kroatien, Junge, 12: Sie sollten meine Nachrichten von Zeit zu Zeit checken. Sie sollten über alle Leute Bescheid wissen, mit denen ich in Kontakt komme. Sie sollten alle Fotos und alles, was wir auf sozialen Medien teilen, überprüfen.

Pakistan, Geschlecht und Alter unbekannt: [Meine Eltern] sagen mir, dass ich meine politische Meinung äußern soll, aber nicht so, dass ich unnötige Gegenreaktionen bekomme.

Libanon, Mädchen, 17: [Meine Eltern] halten mich davon ab, [Fehler zu machen] und raten mir, wie ich das Richtige tun kann... Das ist so, weil die Eltern uns lieben.

Kroatien, Geschlecht und Alter unbekannt: Weißt du, was deine Kinder im Internet machen? Niemand kennt deine Kinder so gut wie du. Kommuniziere mit ihnen und berate sie, damit ihnen niemand etwas antun kann.

Kinder aus allen Teilen der Welt wünschen sich die Beteiligung der Eltern, aber sie haben das Gefühl, dass die Eltern eingeschränkt sind durch fehlendes Wissen und mangelnde Fähigkeiten.

Kenia, Junge, 15: Viele Eltern und Erwachsene machen sich zu viele Sorgen über die Sicherheit ihrer Kinder, wenn diese der Technologie ausgesetzt sind. Nun, da widerspreche ich ihnen nicht, sondern möchte nur, dass sie zumindest darüber informiert sind, dass Kinder in den Schulen über Technologie aufgeklärt werden und wissen, wie sie damit umgehen können.


Zum vorherigen Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Zum nächsten Kapitel