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HINTERGRUND

Veröffentlicht am 19.10.22

Positionspapier „Du bist doch süchtig!“

Zu möglichen Auswirkungen einer Gaming Disorder Diagnose (nach ICD 11) auf die Einschätzung des Spieleverhaltens von Kindern und Jugendlichen

Quelle: Deutsches Kinderhilfswerk und Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz
Ansicht: Positionspapier „Du bist doch süchtig!“ Zu möglichen Auswirkungen einer Gaming Disorder Diagnose (nach ICD 11) auf die Einschätzung des Spieleverhaltens von Kindern und Jugendlichen

Das Deutsche Kinderhilfswerk und die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz fordern vor dem Hintergrund sich wandelnder Jugendkulturen sowie der anhaltenden Bedeutungszunahme digitaler Medien für Kinder und Jugendliche einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit dem Begriff der Mediensucht. Ein solcher Umgang sollte vor einer unzutreffenden Stigmatisierung einer Vielzahl junger Menschen schützen, als notwendige Diagnose Hilfe für betroffene Kinder und Jugendliche ermöglichen sowie gleichermaßen die Bedeutung des Spiels und damit einhergehender Aktivitäten für das Aufwachsen und die Entwicklung von Kindern anerkennen.

In einem gemeinsamen Positionspapier, das neben dem Deutschen Kinderhilfswerk und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz u.a. der Deutsche Bundesjugendring, die Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie der Fachverband Drogen- und Suchthilfe mitgezeichnet hat, wird zudem betont, dass dabei der kinderrechtliche Dreiklang aus Schutz, Befähigung und Teilhabe stets mitgedacht werden muss.

Um das Positionspapier zu unterzeichnen, wenden Sie sich bitte an Cornelia Jonas (jonas@dkhw.de) vom Deutschen Kinderhilfswerk.


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